BODY PALETTE: Unternehmen testen Gesundheitsprogramme drei Monate lang
Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 08:09 Uhr | Redaktion boerse-global.deUm Unternehmen den Einstieg in das betriebliche Gesundheitsmanagement zu erleichtern, führt der Dienstleister Fraktalwerkauf GmbH mit seiner Marke BODY PALETTE ein neues Erprobungsmodell ein.
Betriebe können dabei über eine Laufzeit von drei Monaten gezielte Maßnahmen testen, wie unter anderem die Portale prtimes.jp und jiji.com am 22. Oktober 2026 berichteten. Das Angebot kombiniert Online-Trainingseinheiten mit einem strukturierten monatlichen Gesundheitsmonitoring.
Im Rahmen des Programms wählen teilnehmende Unternehmen zunächst einen spezifischen Themenschwerpunkt aus den Bereichen Rückenschmerzen, Schlafqualität oder Nacken- und Schulterbeschwerden.
Über den dreimonatigen Testzeitraum hinweg erhalten die Beschäftigten darauf abgestimmte Online-Trainings. Flankiert wird die Maßnahme durch eine monatliche Befragung: Anhand von 16 Fragen wird der Status erfasst, wobei die Auswertung jeweils auf Abteilungsebene erfolgt.
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Flexibles Erprobungsmodell ohne langfristige Bindung
Ein zentraler Aspekt des Modells liegt in der vertraglichen Flexibilität für Arbeitgeber. Nach Ablauf der dreimonatigen Testphase ist kein automatischer Übergang in einen langfristigen Kontrakt vorgesehen.
Stattdessen können die Unternehmen flexibel entscheiden, ob sie die Zusammenarbeit beenden, das bestehende Thema vertiefen, den Schwerpunkt wechseln oder das Programm auf weitere Abteilungen ausweiten möchten. Der Abschluss eines Jahresvertrags vorab ist nicht erforderlich.
Das im Jahr 2020 gegründete Unternehmen mit Sitz im Tokioter Bezirk Shibuya und einem Kapital von 50 Millionen Yen passt die Ausgestaltung der Maßnahmen an die jeweiligen betrieblichen Rahmenbedingungen an.
Parameter wie der konkrete Sportumfang, passende Zeitfenster, die Zielabteilungen sowie die Teilnehmerzahl werden individuell mit den Kundenbetrieben abgestimmt. Über das Kernprogramm hinaus umfasst das Leistungsspektrum von BODY PALETTE auch Seminare, E-Learning-Module, Vor-Ort-Sitzungen sowie Unterstützungsprozesse bei Zertifizierungen.
Ergänzung durch maßgeschneiderte Videoinhalte und KI-Analyse
Parallel erweitert der Anbieter sein Portfolio um einen Dienst zur Erstellung firmenspezifischer Dehnungs- und Bewegungsvideos. Wie bizaidea.com am 21. Oktober 2026 berichtete, stützt sich diese Produktion auf eine Kombination aus KI-gestützter Haltungsanalyse und der Erfassung konkreter Arbeitsinhalte.
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Die Tätigkeiten im Betrieb werden dabei vor Ort per Besichtigung und Befragung analysiert, um die Übungen präzise auf die Anforderungen von Steh-, Sitz- oder Schwerlastarbeitsplätzen auszurichten.
Bei der Haltungsanalyse werden ausschließlich die im jeweiligen Gesamtbetrieb am häufigsten auftretenden Haltungstendenzen ausgewertet. Individuelle Daten einzelner Beschäftigter fließen ausdrücklich nicht in die finale Videoproduktion ein.
Zudem werden Aspekte wie Anzahl, Länge und Freigabewege der Videos an das jeweilige Einsatzszenario des Kunden angepasst. Der Dienstleister weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die eingesetzte KI-Technologie nicht der Erkennung von Krankheiten dient und die bereitgestellten Übungsvideos keine medizinische Behandlung ersetzen.
