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Building bridges today - between people and markets: 10. CHINA DAY der EURO FINANCE WEEK setzt wichtige Akzente fĂŒr die deutsch-chinesischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen

19.11.2024 - 17:20:36

Frankfurt am Main - Am 18. November fand der "CHINA DAY" im Rahmen der "27. EURO FINANCE WEEK" zum zehnten Mal statt. "Diese Veranstaltung im Steigenberger Icon Frankfurter Hof markiert eine Dekade erfolgreichen Netzwerkens zwischen den Kulturen und den wichtigen deutsch-chinesischen Wirtschafts- und Handelspartnern", so Andreas Scholz, Chairman of the Management Board, dfv Euro Finance Group, und fĂŒgt hinzu, "ganz im Sinne von 'Building bridges today - between people and markets' ".

BegrĂŒĂŸungsrede von HUANG Yiyang, Generalkonsul der Volksrepublik China in Frankfurt

HUANG Yiyang, Generalkonsul der Volksrepublik China in Frankfurt, und Dr. Sabine Mauderer, Vice President Deutsche Bundesbank eröffneten die Konferenz am Morgen und setzten fĂŒr die rund 250 Teilnehmer den Rahmen fĂŒr den Tag.

Dabei betonte Generalkonsul HUANG Yiyang, dass China in einer Zeit voller UmbrĂŒche und Herausforderungen der internationalen Gemeinschaft StabilitĂ€t, KontinuitĂ€t und Vorhersehbarkeit bieten kann. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Chinas bleibt langfristig stabil. China hĂ€lt unbeirrt an Multilateralismus und freiem Handel fest und fördert sogenannte Win-Win- sowie All-Win-Kooperationen. Die TĂŒr Chinas zur Öffnung werde nicht geschlossen, sondern nur noch weiter geöffnet.

Deutschland und China sind jeweils Industrienationen mit einer exportorientierten Wirtschaft. Beide LĂ€nder legen großen Wert auf eine umweltfreundliche, kohlenstoffarme Entwicklung und auf soziale Wohlfahrt, beide unterstĂŒtzen freien Handel und die wirtschaftliche Globalisierung. Diese Gemeinsamkeiten sind nicht nur der SchlĂŒssel zum Erfolg der chinesisch-deutschen Wirtschaftskooperation, sondern spiegeln auch die gemeinsamen Werte beider Seiten wider. Diese sollten und werden sich nicht durch Ă€ußere VerĂ€nderungen beeintrĂ€chtigen lassen.

Angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen sollten China und Deutschland als zweit- und drittgrĂ¶ĂŸte Volkswirtschaften der Welt noch enger zusammenarbeiten, erlĂ€uterte Generalkonsul HUANG Yiyang.

Eröffnungsrede HUA Yuan, Vice Mayor, Shanghai Municipal People's Government

Einen ausgezeichneten Überblick ĂŒber die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen hinsichtlich Wirtschaft sowie Kapital- und FinanzmĂ€rkten gab HUA Yuan, Vice Mayor, Shanghai Municipal People's Government.

VizebĂŒrgermeister HUA Yuan erklĂ€rte, dass Shanghai die grĂ¶ĂŸte Wirtschaftsmetropole Chinas und eines der bedeutendsten internationalen Zentren fĂŒr Wirtschaft, Finanzen, Handel, Schifffahrt und technologische Innovation sei. Derzeit konzentriert sich Shanghai darauf, den Finanzkreislauf zu stĂ€rken und die vernetzte Entwicklung sowie die symbiotische Kopplung der "5 Zentren", die sich gegenseitig stĂ€rken, zu fördern.

Er hoffe, dass europÀische Unternehmen und Finanzinstitute diese Gelegenheit nutzen, ihre Investitionen in Shanghai weiter auszubauen, gemeinsam das globale Vermögensverwaltungszentrum in Shanghai aufzubauen, hochwertige Unternehmen dazu zu ermutigen, sich in Shanghai niederzulassen und GeschÀfte zu entwickeln, sowie die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten Shanghais zu teilen.

Danach wurde es konkret zum derzeit in allen Medien viel berichteten Thema "Zinsen". Dr. Lue Wu, Director von Strategy& (Teil des PwC Netzwerks) gab einen makro-ökonomischen Überblick zum Umgang mit einem Niedrigzinsumfeld nach der Krise - und zeigte Lehren aus Deutschland auf.

Deutsch-Chinesische Handels- und GeschÀftsbeziehungen - Status, Herausforderungen, Perspektiven

Es folgten spannende ImpulsvortrĂ€ge und Panel Diskussionen von und mit Spitzenvertretern aus Wirtschaft und Banken beider LĂ€nder zu Status, Herausforderungen und Perspektiven der deutsch-chinesischen Handels- und GeschĂ€ftsbeziehungen - darunter China International Capital Corporation (Europe), Messer Group, TRUMPF Group, HSBC und LBBW. Gefragt nach den drei Wachstumstreibern der Zukunft waren sich die Panel Teilnehmer, allesamt erfolgreich im ChinageschĂ€ft, einig: CleanTech, MediTech und Electronic Equipment einschließlich Solar Panels und Optical Devices. Gerne hĂ€tten die Zuhörer weitere Fragen gestellt, doch der nĂ€chste Programmpunkt stand an.

Impulsvortrag ZHANG Xiaodong, Executive Vice President, Bank of China

ZHANG Xiaodong, Executive Vice President, Bank of China, erlĂ€uterte Chinas Öffnung und Internationalisierung des Renminbis und gab praktische Beispiele.

ZHANG Xiaodong erklÀrte, dass die Bank of China Niederlassung Frankfurt 1989 die erste Niederlassung einer chinesischen Bank in Deutschland war. 2014 wurde sie als RMB-Clearingbank benannt. Dieses Jahr markiert sowohl das 35-jÀhrige Bestehen der Frankfurter Niederlassung in Deutschland als auch das 10-jÀhrige JubilÀum ihrer TÀtigkeit als RMB-Clearingbank.

Die Bank of China hat im Laufe der Jahre die Entwicklung der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen miterlebt und sich der Förderung des bilateralen Handels verpflichtet. Sie hat ihre institutionelle PrÀsenz kontinuierlich erweitert und ihr Produkt- und Serviceangebot stetig verbessert.

Finance Hub Frankfurt trifft Finance Hub Shanghai

Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer zahlreiche Beispiele fĂŒr die praktische Zusammenarbeit zwischen Frankfurt und Shanghai: Beim Panel "Finance Hub Frankfurt trifft Finance Hub Shanghai" berichtete Ulrich Caspar, PrĂ€sident IHK Frankfurt, von der langjĂ€hrigen und erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden wichtigsten FinanzplĂ€tze ihrer LĂ€nder. So unterzeichneten das Institut of Law and Finance (ILF) und die Shanghai University of Finance and Economics ((SUFE) 2023 ein Memorandum zur StĂ€rkung der Kooperation. Dass Shanghai ein Zigfaches an Einwohnern zĂ€hlt, kommentierte HUANG Yiyang, Generalkonsul der Volksrepublik China in Frankfurt, charmant: "Nicht die Bevölkerung, sondern der Einfluss zĂ€hlt". Er verwies auf das jĂ€hrlich im Juni stattfindende Lujiazui Forum in Shanghai, das - um ein Vielfaches grĂ¶ĂŸer - Ă€hnlich dem "CHINA DAY" zum gegenseitigen VerstĂ€ndnis und Austausch von Ideen dient, wenngleich Kultur, MentalitĂ€t, Lebensstil und GeschĂ€ftsphilosophie gerade dieser beiden FinanzplĂ€tze, Frankfurt und Shanghai, als Ă€hnlich gelten.

Douglas Dog-Tao, Chief Representative des Shanghai Foreign Investment Development Board (InvestSH) mit Lehrstuhl, nannte zwei SchlĂŒsselfaktoren: Technologietransfer und Investments. LIN Wenpei, Director Public Affairs von CATL Europe verriet: "Wir folgen unseren Kunden" und berichtete von den AnfĂ€ngen der Zusammenarbeit mit BMW zu einer Zeit, als es in Deutschland noch keinen reifen Markt fĂŒr die Batterienherstellung gab. Zahlreiche Berichte zu bereits erfolgreich aufgesetzten Projekten und Ideen fĂŒr die Zukunft waren Inspiration fĂŒr alle Teilnehmer.

Schließlich erhielt die Bank of China Frankfurt Branch den "Special Award" fĂŒr "herausragende Verdienste um den Finanzplatz Frankfurt & hervorragende Renminbi-Dienstleistungen in Deutschland", ĂŒbergeben von Andreas Scholz, der als Chairman of the Management Board der dfv Euro Finance Group eloquent das Programm des Tages moderiert hatte.

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