Bund und LÀnder richten regionale Wirtschaftsförderung neu aus
06.01.2026 - 04:00:00Reiche hatte die Reform seit ihrem Amtsantritt vorangetrieben. Bis zum 30. Dezember stimmten das Finanzministerium und alle 16 BundeslÀnder den neuen Förderrichtlinien zu. Sie sind damit zum 1. Januar in Kraft getreten.
Die Reform soll die regionale Wirtschaftsförderung deutlich vereinfachen, stĂ€rker auf die ArbeitsproduktivitĂ€t sowie kleine und mittlere Unternehmen ausrichten und den Kommunen mehr Freiraum fĂŒr den Ausbau von Gewerbegebieten geben.
"GRW" steht fĂŒr "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Sie gilt als wichtigstes Instrument zur Wirtschaftsförderung in strukturschwachen Regionen. Bund und LĂ€nder finanzieren jedes Vorhaben je zur HĂ€lfte. 2026 stehen dafĂŒr zusammen knapp 1,3 Milliarden Euro zur VerfĂŒgung. Seit den 1970er-Jahren sind ĂŒber 80 Milliarden Euro GRW-Mittel in die Regionen geflossen.


