Merz, Besteuerung

Merz: Besteuerung von Firmen durch EU kommt nicht infrage

17.07.2025 - 18:35:10 | dpa.de

Bundeskanzler Friedrich Merz hat dem Vorschlag von EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen fĂŒr einen zwei Billionen Euro schweren Gemeinschaftshaushalt der EuropĂ€ischen Union eine Absage erteilt.

Besonders die von der PrĂ€sidentin vorgeschlagene Besteuerung von Unternehmen durch die EU komme nicht infrage, sagte Merz bei einer Pressekonferenz bei Airbus in Stevenage nördlich von London. Er könne "das fĂŒr Deutschland ausschließen, dass wir einen solchen Weg mitgehen. Das tun wir nicht."

Die deutsche CDU-Politikerin von der Leyen will den mehrjĂ€hrigen EU-Haushalt deutlich aufstocken - etwa um zusĂ€tzliche Investitionen in Sicherheit und Verteidigung zu ermöglichen. Dem Willen der Kommission zufolge soll der Etat fĂŒr die Jahre 2028 bis 2034 rund zwei Billionen Euro umfassen - das sind etwa 700 Milliarden Euro mehr als derzeit fĂŒr die laufende siebenjĂ€hrige Budgetperiode veranschlagt sind. Von der Leyen sieht auch eine Abgabe fĂŒr große Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro vor.

Man mĂŒsse ĂŒber die Höhe und die Finanzierung des Budgets diskutieren, sagte Merz. Der Vorschlag, der aktuell auf dem Tisch liege, gewichte zumindest "die Proportionen zwischen den einzelnen Ausgaben neu", rĂ€umte der Bundeskanzler ein. Es sei gut, "dass wir vor allen Dingen in der Verteidigung und in der Sicherheit sehr viel mehr gemeinsam mit der EuropĂ€ischen Union tun wollen".

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