Buttenheim, Leitstelle

Buttenheim: Neue Leitstelle für Süd-Oberfranken kostet 28 Millionen Euro

Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 05:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die ILS Süd-Oberfranken ist nach knapp drei Jahren Bauzeit in Betrieb und koordiniert Rettungskräfte für Bamberg und Forchheim.

Neue Leitstelle in Buttenheim steuert Rettungseinsätze in Süd-Oberfranken
Modernes, funktionales Gebäude mit Glas- und Betonfassade in einer ruhigen Umgebung bei Dämmerung. Illustration mit AI erstellt.

In Buttenheim ist die neue Integrierte Leitstelle (ILS) für den Bereich Süd-Oberfranken in Betrieb genommen worden. Wie aus einem Bericht von heinrichs-verlag.de vom 04.10.2026 hervorgeht, schließt das Infrastrukturprojekt eine Bauphase von knapp 3 Jahren ab.

Die Gesamtkosten für das Großvorhaben belaufen sich auf rund 28 Mio. Euro. Mit der Inbetriebnahme erhält die Notfallrettung in der Region einen modernen Knotenpunkt zur Steuerung und Abwicklung von Einsätzen.

Zentraler Knotenpunkt für ein Drittel der oberfränkischen Bevölkerung

Die Leitstelle übernimmt eine Schlüsselfunktion in der regionalen Gefahrenabwehr. Sie steuert die Notfallrettung für ein Drittel der Einwohner Oberfrankens. Geografisch umfasst das Einsatzgebiet die kreisfreie Stadt Bamberg sowie die beiden Landkreise Bamberg und Forchheim. Innerhalb dieses Raumes koordiniert die ILS über 100.000 Rettungseinsätze pro Jahr.

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Das Buttenheimer Beispiel zeigt, wie schnell der Modernisierungsdruck in der Notfallrettung wächst: Seit 2010 hat sich das Einsatzvolumen mehr als verdoppelt, und die neue Leitstelle bündelt die Koordination von 313 Feuerwehren, 5 Rettungsdiensten und weiteren Spezialkräften. Wer die eigene Rettungsinfrastruktur rechtzeitig plant, bevor die Einsatzzahlen die alte Technik überholen, findet in diesem kostenlosen Leitfaden die wichtigsten Hebel. Leitfaden zur Leitstellen-Modernisierung jetzt anfordern

Die Notwendigkeit des Ausbaus spiegelt sich in der langfristigen Einsatzentwicklung wider. Seit dem Start der gemeinsamen Leitstelle im Jahr 2010 hat sich das Einsatzvolumen mehr als verdoppelt. Wurden 2010 noch rund 57.000 Einsätze verzeichnet, stieg die Zahl bis zum Jahr 2025 auf 125.000 Einsätze an. Die neue Leitstelle in Buttenheim ist darauf ausgelegt, dieses gewachsene Aufkommen administrativ und technisch zu bewältigen.

Koordination zahlreicher Hilfs- und Rettungsorganisationen

Neben der reinen Disposition der Notrufe bündelt die Leitstelle die Alarmierung und Koordination verschiedener Hilfsorganisationen über Gebietsgrenzen hinweg. Unter der Führung der ILS Süd-Oberfranken stehen 313 Feuerwehren mit insgesamt rund 12.500 aktiven Einsatzkräften bereit.

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Eine Leitstelle für ein Drittel der Einwohner Oberfrankens — mit 28 Mio. Euro Investitionsvolumen und einem Einsatzaufkommen, das seit 2010 von 57.000 auf 125.000 Einsätze gestiegen ist. Für kommunale Entscheider stellt sich die Frage, wie sich eine solche Investition gegenüber Kreistag und Öffentlichkeit belastbar begründen lässt. Die kostenlose Kosten-Nutzen-Analyse liefert das Argumentationsgerüst. Kosten-Nutzen-Analyse jetzt sichern

Zusätzlich steuert die Einrichtung die Einsätze von 5 Rettungsdiensten und 2 Wasserrettungsorganisationen. Auch Spezialkräfte sind in das System eingebunden: Zur Struktur gehören 3 THW-Einheiten sowie 4 Bergwachten, die bei entsprechenden Lagen über die Buttenheimer Leitstelle disponiert werden. Das neu errichtete Gebäude bildet damit das operative Rückgrat der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr im südlichen Teil des Regierungsbezirks.

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