Chempark Dormagen: 25 Verletzte nach Phosgen-Austritt
20.06.2026 - 14:22:54 | boerse-global.de
25 Mitarbeitende wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Die genaue Schwere ihrer Verletzungen ist noch unklar.
Dampf-Ammoniak-Wand verhindert Giftwolke
Die Sicherheitssysteme des Industrieparks griffen sofort. Eine sogenannte Dampf-Ammoniak-Wand neutralisierte den austretenden Stoff und verhinderte eine drohende Phosgen-Wolke.
Anzeige: Der Vorfall im Chempark Dormagen zeigt: Phosgen-Austritte können jeden treffen. Mit unserer Checkliste Notfallmaßnahmen und dem Leitfaden Sicherheitsaudit sind Sie für 2026 gewappnet – bevor Behörden und Haftungsfragen eskalieren. Jetzt Sicherheits-Leitfaden anfordern
Anwohner konnten in der Folge einen Ammoniak-Geruch wahrnehmen. Die Betreiber des Chemparks betonten: Dieser Geruch sei für die Bevölkerung unschädlich.
Messfahrzeuge geben Entwarnung
Feuerwehren aus Dormagen und Köln fuhren mit Messfahrzeugen durch die angrenzenden Wohngebiete. Ihr Ziel: mögliche Giftstoff-Konzentrationen in der Luft aufspüren. Die Einsatzkräfte stellten keine Gefahrenwerte fest.
Die Polizei Köln ermittelt zur Unfallursache. Wie es zum Austritt der phosgenhaltigen Flüssigkeit kommen konnte, ist bislang unklar. Die Behörden prüfen technische Defekte und Bedienfehler. Das Gelände gilt nach den Sicherungsmaßnahmen als stabil.
