Habeck, SolidaritÀt

Habeck: SolidaritÀt mit Russland kostet China etwas

21.06.2024 - 17:39:13

China zahlt nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne) einen wirtschaftlichen Preis fĂŒr die guten Beziehungen zu Russland.

Dass westliche LĂ€nder versuchten, sich von AbhĂ€ngigkeiten zu China zu befreien, habe mit der chinesischen UnterstĂŒtzung Russlands im Ukraine-Krieg zu tun, sagte der GrĂŒnen-Politiker am Freitag in Peking. WĂ€re das anders, wĂŒrden Deutschland und Europa etwas anders agieren.

"Mit Russland, da wachsen die Handelsbeziehungen, und die Chinesen kaufen die russischen Rohstoffe gĂŒnstig ein", sagte Habeck. "Das ist ohne Frage so, und es ist aus meiner Sicht falsch und wird auch so angesprochen werden, so wie es alle europĂ€ischen und amerikanischen Minister und Außenminister und Regierungschefs immer tun." Der Vizekanzler wollte am Samstag in der chinesischen Hauptstadt GesprĂ€che mit Politikern fĂŒhren.

China wisse, dass die SolidaritÀt mit Russland auch seiner Wirtschaft schade, sagte Habeck. "China verliert auch etwas, nÀmlich zunehmend den selbstverstÀndlichen Zugang zum europÀischen Markt." Er denke, dass dies China klar sein werde. "Sonst werde ich das morgen noch einmal ansprechen."

@ dpa.de