Pepsi, Edeka-Regalen

Pepsi bald wieder in Edeka-Regalen

24.04.2025 - 16:35:22

Comeback nach Streit: Mehr als zwei Jahre lang waren Pepsi-Produkte bei Edeka und Netto nicht zu bekommen. Nun gibt es eine Einigung. Doch bis alles wieder in den Regalen steht, dauert es noch.

  • Edeka und der US-GetrĂ€nkeriese PepsiCo haben sich nach jahrelangem Streit geeinigt. (Archivbild) - Foto: Thomas Banneyer/dpa

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  • Bald wieder bei Edeka und Netto erhĂ€ltlich: Pepsi. (Archivbild) - Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa

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Edeka und der US-GetrÀnkeriese PepsiCo haben sich nach jahrelangem Streit geeinigt. (Archivbild) - Foto: Thomas Banneyer/dpaBald wieder bei Edeka und Netto erhÀltlich: Pepsi. (Archivbild) - Foto: Gene J. Puskar/AP/dpa

Verbraucher können bald wieder Produkte des Softdrink- und Snackherstellers PepsiCo bei Edeka und Netto kaufen. «Wir haben nach langen GesprÀchen eine sehr erfolgreiche Vereinbarung mit Pepsi (...) erzielen können», teilte ein Sprecher des Edeka-Verbunds auf Anfrage mit. Er bestÀtigte damit einen entsprechenden Bericht der «Lebensmittel Zeitung». «Pepsi hatte den unbedingten Wunsch, eine Vereinbarung mit uns treffen, um das GeschÀft in Deutschland (...) wieder aufnehmen zu können.» 

Die ersten Artikel werden den Angaben nach voraussichtlich ab Mitte Juni in den MĂ€rkten erhĂ€ltlich sein. Die vollstĂ€ndige Versorgung mit Pepsi-Produkten werde aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Pepsi mĂŒsse die Produktion erst wieder hochfahren, um die benötigten Mengen liefern zu können. 

Einzelheiten zu der Einigung wurden nicht bekannt. PepsiCo machte ebenfalls keine konkreten Angaben. Eine Sprecherin teilte auf Anfrage mit: «Aus Respekt gegenĂŒber unseren Handelspartnern Ă€ußern wir uns grundsĂ€tzlich nicht zu laufenden Verhandlungen».

Produkte lange nicht bei Edeka erhÀltlich

PepsiCo hat GetrĂ€nke wie Pepsi, Schwip Schwap und den Energydrink Rockstar sowie salzige Snacks wie Chips der Marken Lay’s und Doritos im Angebot. Die Produkte des US-Unternehmens und Coca-Cola-Konkurrenten waren seit mehr als zwei Jahren nicht mehr bei Edeka und Netto erhĂ€ltlich. 

Infolge der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs hatte sich der Verbund mit Sitz in Hamburg mit Markenherstellern um Preise gestritten und zum Teil selbst Bestellstopps verhĂ€ngt. Neben den Pepsi-Produkten standen zeitweise unter anderem auch Produkte von Procter & Gamble und Mars nicht in den Regalen. Vorstandschef Markus Mosa hatte internationalen Markenartiklern damals «Gier» und Â«ĂŒbermĂ€ĂŸige Gewinnmitnahmen» vorgeworfen. 

13 Millionen Kunden tÀglich

Der Umsatz der genossenschaftlichen Organisation ist im vergangenen Jahr auf ein Allzeithoch gestiegen. Sie erwirtschaftete einen Umsatz von 75,3 Milliarden Euro - und damit 6,5 Prozent mehr als im vorangegangenen GeschĂ€ftsjahr. Zum Gewinn macht der Verbund keine Angaben. Die Zahl der LebensmittelmĂ€rkte lag bei knapp 10.900, darunter rund 4.400 Netto-Filialen. Insgesamt waren dort 2024 rund 413.000 Menschen beschĂ€ftigt. Sie kĂŒmmerten sich um rund 13 Millionen Kundinnen und Kunden pro Tag.

@ dpa.de