Wirtschaftsministerium prüft Optionen für Energiekostensenkung
Veröffentlicht am: 06.04.2026 um 20:53 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deDie Analyse arbeitet mit "Pro"-, "Neutral"- und "Contra"-Argumenten. Häufig werden aber nur "Contra"-Argumente aufgeführt. Überhaupt kein "Pro" findet sich in der Analyse für das Aussetzen des CO2-Preises oder der Lkw-Maut sowie einen Preisdeckel auf Sprit. Gleiches gilt für die Senkung der KfZ-Steuer. Das Reiche-Haus hält davon offenbar nichts. Die Kosten für eine Energiepreispauschale wie es sie 2022 wegen des Ukraine-Kriegs gab, werden auf 20 Milliarden Euro beziffert.
Wofür Reiche zuletzt Sympathie erkennen hat lassen, ist eine temporäre Erhöhung der Pendlerpauschale. Dazu heißt es unter "Pro" in dem Papier: "Gezielte Entlastungswirkung bei Berufspendlern, aber nicht nach Mobilitätsart oder Einkommen". Befürchtet wird jedoch eine "verspätete Wirkung und Sichtbarkeit".
