SĂŒdliche, EU-Region

SĂŒdliche ÄgĂ€is ist EU-Region mit höchster TourismusintensitĂ€t

10.07.2025 - 08:19:27 | dts-nachrichtenagentur.de

Das VerhĂ€ltnis zwischen Einheimischen und Touristen in der EU ist in der SĂŒdlichen ÄgĂ€is besonders unausgewogen.

Reisende an einem GepĂ€ckband (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag auf Basis von Eurostat-Daten mit. In der griechischen Region mit Inseln wie Santorin, Mykonos oder Rhodos kamen demnach im Jahr 2023 im Schnitt gut 117 GĂ€steĂŒbernachtungen auf jeden Einwohner. Die Zahl der Übernachtungen je Einwohner ist ein gĂ€ngiger Indikator fĂŒr die TourismusintensitĂ€t in einer Region.

Insgesamt wurden 237 EU-Regionen verglichen. Auf den Ionischen Inseln, zu denen unter anderem Korfu zĂ€hlt, waren es rund 98 Übernachtungen pro Person. Die italienische Provinz Bozen-SĂŒdtirol kam auf 68, die kroatische AdriakĂŒste auf 67 und die Balearischen Inseln auf 57. Zum Vergleich: Mit gut 18 Übernachtungen je Einwohner war Mecklenburg-Vorpommern innerhalb Deutschlands die Region mit der höchsten TourismusintensitĂ€t und lag im EU-Vergleich auf Rang 17. Gemessen an den absoluten Zahlen sind die Kanarischen Inseln das meistbesuchte Reiseziel in der EU, relativ gesehen lag die spanische Inselgruppe mit 43 Übernachtungen pro Kopf bei der TourismusintensitĂ€t 2023 auf Rang 10. Dort wurden im Jahr 2023 rund 95,6 Millionen GĂ€steĂŒbernachtungen gezĂ€hlt. Pro Tag ĂŒbernachteten damit durchschnittlich rund 262.000 Menschen auf einer der Inseln. Es folgten die kroatische AdriakĂŒste (87,3 Millionen Übernachtungen), Katalonien (85,6 Millionen), die Ile-de-France mit dem Großraum Paris (85,2 Millionen) und Andalusien in SĂŒdspanien (73,9 Millionen). Oberbayern (mit MĂŒnchen) lag als meistbesuchte Region Deutschlands mit 41,6 Millionen Übernachtungen EU-weit auf Rang 14. Am geringsten war die TourismusintensitĂ€t 2023 in den polnischen Regionen Masowien (ohne Warschau) und Opole im SĂŒdwesten des Landes sowie in SĂŒdrumĂ€nien-Mutenia (ohne Bukarest) und NordostrumĂ€nien. In diesen Regionen kam jeweils knapp eine GĂ€steĂŒbernachtung auf jeden Einwohner im Jahr. Tourismus ist in vielen LĂ€ndern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In Griechenland hatte das Gastgewerbe 2023 mit 7,1 Prozent den grĂ¶ĂŸten Anteil an der Bruttowertschöpfung. Dahinter folgten Spanien (6,7 Prozent) und Kroatien (6,4 Prozent). In Deutschland war der Anteil des Gastgewerbes an der Bruttowertschöpfung mit 1,5 Prozent im EU-Vergleich am geringsten.

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