DEHOGA-PrĂ€sidentin, UnterstĂŒtzung

DEHOGA-PrĂ€sidentin fordert mehr UnterstĂŒtzung fĂŒr Gastronomen und Hoteliers

01.08.2024 - 09:00:11

MĂŒnchen - Im Interview mit Finanzierung.com beklagt Angela Inselkammer, PrĂ€sidentin des Bayerischen Hotel- und GaststĂ€ttenverbandes, mangelnden finanziellen Spielraum fĂŒr Investitionen, ĂŒberbordende BĂŒrokratie sowie den FachkrĂ€ftemangel

In einem ausfĂŒhrlichen Interview mit Finanzierung.com hat Angela Inselkammer, PrĂ€sidentin des Bayerischen Hotel- und GaststĂ€ttenverbandes (DEHOGA Bayern), eindringlich auf die aktuellen Herausforderungen der Gastronomie- und Hotelbranche hingewiesen und dringende Forderungen zur UnterstĂŒtzung der Betriebe formuliert.

Nachhaltige Erholung nach der Pandemie

Inselkammer betonte, dass die Corona-Pandemie die Branche stark getroffen und nachhaltige Spuren hinterlassen habe. Viele Betriebe kĂ€mpften weiterhin mit den Folgen, insbesondere durch die erheblichen Preisanstiege bei Energie, Wareneinsatz und Personalkosten. Zudem setzt die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Speisen von sieben auf 19 Prozent die Gastronomen unter massiven finanziellen Druck. Hier forderte Inselkammer eine Gleichbehandlung von Speisen und GetrĂ€nken, "egal, ob sie im Lokal oder außerhalb verzehrt werden". Nur so könne der Kostendruck gemildert und Spielraum fĂŒr dringend notwendige Investitionen geschaffen werden.

FachkrÀftemangel als zentrales Thema

Der DEHOGA Bayern sieht den FachkrĂ€ftemangel als eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen. Inselkammer fordert eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten im Rahmen einer Wochenarbeitszeit und betont die Notwendigkeit fairer GehĂ€lter sowie attraktiver Sachleistungen. Initiativen wie die Kampagne "Gastgeber der Zukunft" und die verstĂ€rkte Werbung um junge Auszubildende und FachkrĂ€fte sollen die Branche langfristig stĂ€rken.

BĂŒrokratieabbau und steuerliche Entlastungen

Ein zentraler Punkt der DEHOGA-Forderungen ist der Abbau bĂŒrokratischer HĂŒrden. MittelstĂ€ndische Betriebe sollten wirksam vor bĂŒrokratischen Überlastungen geschĂŒtzt werden. Inselkammer hob die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung hervor. Bayerische Betriebe setzten auf regionale Produkte und nachhaltige WirtschaftskreislĂ€ufe. Gleichzeitig planten viele Hoteliers Investitionen in die Digitalisierung, um Prozesse zu optimieren und die GĂ€stezufriedenheit zu steigern.

Wiederauflage des GaststÀttenmodernisierungsprogramms

Um die finanzielle Basis der Betriebe zu stÀrken, fordert Inselkammer die Wiederauflage des GaststÀttenmodernisierungsprogramms. Hierdurch könnten die durch die Mehrwertsteuererhöhung gewonnenen Einnahmen gezielt zur StÀrkung der Branche eingesetzt werden.

Optimismus und Vorsicht fĂŒr die Zukunft

Abschließend zeigt sich Inselkammer optimistisch fĂŒr die Zukunft der bayerischen Hotellerie und Gastronomie. Sie betont, dass die Branche trotz der zahlreichen Herausforderungen flexibel und innovativ bleiben mĂŒsse, um die kommenden Chancen erfolgreich zu nutzen.

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