IEA erwartet 2024 Angebotsdefizit am Rohölmarkt
14.03.2024 - 11:23:59Grund seien die FörderbeschrĂ€nkungen des Ălverbundes Opec+, die nach aktueller Planung bis zur Jahresmitte fortgesetzt werden sollen, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht hervorgeht. Bisher war die IEA von einem Ăberschuss ausgegangen.
Die groĂen ĂlförderlĂ€nder hatten Anfang MĂ€rz beschlossen, ihr Angebot weiter knappzuhalten. Die Senkung der Fördermenge solle bis Mitte des Jahres fortgesetzt werden. Die IEA geht in ihrem Bericht davon aus, dass diese BeschrĂ€nkung sogar bis zum Ende des Jahres beibehalten werden.
"Die geĂ€nderten Annahmen fĂŒhren dazu, dass die erwartete Rohölbilanz ein leichtes Defizit aufweist und nicht wie im Bericht des letzten Monats einen deutlichen Ăberschuss", so die in Paris ansĂ€ssige Agentur, die die groĂen Volkswirtschaften bei Energiefragen berĂ€t.
Die IEA erhöhte zudem die Prognosen fĂŒr das Wachstum der weltweiten tĂ€glichen Ălnachfrage im Jahr 2024 um 110 000 Barrel auf 1,3 Millionen Barrel. Sie verweist auf die verbesserten wirtschaftlichen Aussichten in den USA und den erhöhten Bedarf an Schiffstreibstoff. Viele Schiffe mĂŒssen angesichts der Angriffe der Houthis im Roten Meer Ausweichrouten nehmen.

