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BDI: Iran-Krieg dÀmpft Wachstum weltweit

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 08:09 Uhr | dpa.de

Der BDI sieht durch den Iran-Krieg einen deutlichen DĂ€mpfer fĂŒr die Weltwirtschaft und hinterlĂ€sst Spuren in Deutschland. Investitionen in KI mildern die Folgen – doch die Unsicherheiten bleiben hoch.

Der Iran-Krieg dÀmpft das Wachstum der Weltwirtschaft - Bild: Marcus Brandt/dpa
Der Iran-Krieg dÀmpft das Wachstum der Weltwirtschaft - Bild: Marcus Brandt/dpa

Der Iran-Krieg belastet das Wachstum der Weltwirtschaft nach EinschĂ€tzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) erheblich. Die Hoffnung auf eine Konjunkturbelebung, die sich zum Jahresanfang eingestellt hatte, hat durch den Konflikt einen erheblichen DĂ€mpfer bekommen, wie es in einem Globalen Wachstumsausblick des BDI heißt.

Der BDI rechnet beim globalen Wachstum mit einem RĂŒckgang um knapp einen halben Prozentpunkt auf 3 Prozent. Hohe Investitionen in KĂŒnstliche Intelligenz hĂ€tten eine noch stĂ€rkere DĂ€mpfung verhindert. Ohne den Krieg hĂ€tten die Belebung der Nachfrage und der KI-Boom die Weltwirtschaft demnach vermutlich Richtung 3,3 bis 3,4 Prozent Wachstum anziehen lassen (2025: 3,2 Prozent).

Industrieverband rechnet mit Mini-Wachstum in Deutschland

FĂŒr Deutschland rechnet der Industrieverband nach einem guten zweiten Quartal mit einem realen Wachstum von 0,6 Prozent. «Die konsequente Umsetzung der Investitionsvorhaben und der Reformagenda bleibt vordringlich, um die WachstumskrĂ€fte in Deutschland zu stĂ€rken», sagte BDI-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrerin Tanja Gönner laut Mitteilung. «Die globalen Risiken und Unsicherheiten fĂŒr Unternehmen bleiben hoch.»

Sollten der Konflikt und die Unterbrechung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus weiter andauern, sei global mit einem noch deutlicheren WachstumsrĂŒckgang zu rechnen. Die weltweite Inflation wird sich nach EinschĂ€tzung des BDI um gut einen Punkt auf ĂŒber 4,5 Prozent erhöhen.

Große regionale Unterschiede

Regionale Unterschiede gebe es zuhauf: WĂ€hrend die USA laut BDI mit gut 2 Prozent wachsen dĂŒrften, werde Europa mit 0,8 Prozent eine SchwĂ€chephase durchlaufen. China werde voraussichtlich mit 4,6 Prozent vergleichsweise schwach zulegen.

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