Cameron: Haben mit MilitÀrschlÀgen klare Botschaft an Huthi gesendet
14.01.2024 - 14:28:23Es sei richtig gewesen, dass man gehandelt habe, um eine wichtige Schifffahrtsroute offen zu halten, schrieb der frĂŒhere Premier in einem Beitrag im "Sunday Telegraph". Seit dem 19. November habe es 26 Angriffe auf den Schiffsverkehr im Roten Meer gegeben. Wenn man in dieser Situation nicht handle, akzeptiere man, dass die Huthi diese Schiffsroute mit ihren Angriffen praktisch nahezu ungestraft lahmlegen könnten.
Könnten sie dies tun, gefĂ€hrde dies wichtige Lieferketten und treibe Preise in GroĂbritannien wie im Rest der Welt in die Höhe, schrieb Cameron. MilitĂ€rische MaĂnahmen sollten immer das letzte Mittel sein, und sie seien es in diesem Fall gewesen. Die MilitĂ€rschlĂ€ge seien "notwendig, verhĂ€ltnismĂ€Ăig und rechtmĂ€Ăig" gewesen, so Cameron. "Wir haben eine unmissverstĂ€ndliche Botschaft an die Huthi gesendet: Eure Angriffe mĂŒssen aufhören."
In der BBC dementierte Cameron am Sonntag, dass die MilitÀrschlÀge gegen die Huthi eine Eskalation darstellten. Die Eskalation sei vielmehr von den Rebellen selbst verursacht worden.
Die USA und GroĂbritannien haben mit der UnterstĂŒtzung von VerbĂŒndeten seit der Nacht zum Freitag Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen. Diese greifen seit einiger Zeit Schiffe im Roten Meer an, die aus ihrer Sicht israelische Eigner haben oder israelische HĂ€fen anlaufen wollen.

