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IW: Ostdeutsche Wirtschaft profitiert von auslÀndischen FachkrÀften

02.08.2024 - 10:07:06

Der deutschen Wirtschaft gehen die FachkrĂ€fte aus - diese LĂŒcke können zumindest teilweise auslĂ€ndische ArbeitskrĂ€fte fĂŒllen.

Vor allem Sachsen und Brandenburg profitieren schon heute von Zuwanderern, wie eine am Freitag veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. In allen ostdeutschen BundeslĂ€ndern (außer Berlin) ist demnach zwischen 2022 und 2023 die Zahl der deutschen BeschĂ€ftigten, unter anderem altersbedingt, zurĂŒckgegangen. Tausende Unternehmen leiden unter fehlenden FachkrĂ€ften.

AuslĂ€ndische BeschĂ€ftigte konnten diesen RĂŒckgang zumindest etwas ausgleichen: So ist zum Beispiel in Sachsen die Zahl der deutschen Arbeitnehmer von 2022 auf 2023 um rund 7.500 gesunken. Mit einem Zuwachs von 14.800 BeschĂ€ftigten haben internationale ArbeitskrĂ€fte diesen RĂŒckgang nicht nur ausgeglichen, sondern sogar fĂŒr ein BeschĂ€ftigungswachstum gesorgt. Menschen aus Drittstaaten machen dabei mit rund 8.700 den grĂ¶ĂŸten Anteil aus - und halten damit die Wirtschaft in Ostdeutschland am Laufen. AuslĂ€ndische BeschĂ€ftigte spielen den Forschern zufolge eine entscheidende Rolle fĂŒr den BeschĂ€ftigungszuwachs und die FachkrĂ€ftesicherung. Insbesondere Sachsen-Anhalt, Sachsen, ThĂŒringen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind aufgrund ihrer Altersstruktur dringend auf die Zuwanderung von ArbeitskrĂ€ften angewiesen. "AuslĂ€nder klauen den Deutschen nicht ihre ArbeitsplĂ€tze - wie mancher meint -, sondern tragen wesentlich zum BeschĂ€ftigungswachstum bei. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, um unseren Wohlstand zu sichern", sagte IW-Experte Fabian Semsarha.

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