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Trump will am Montag in New Yorker Betrugsprozess nicht aussagen

11.12.2023 - 06:32:44

Der ehemalige US-PrÀsident Donald Trump will in dem laufenden Betrugsprozess gegen ihn am Montag in New York nun doch nicht persönlich aussagen.

Das teilte der 77-JĂ€hrige am Sonntag (Ortszeit) auf der von ihm mitgegrĂŒndeten Online-Plattform "Truth Social" mit. Er habe bereits "sehr erfolgreich und ĂŒberzeugend" ausgesagt, schrieb Trump in Großbuchstaben in einem lĂ€ngeren Statement. Es war erwartet worden, dass Trump in der Schlussphase des seit Anfang Oktober laufenden Prozesses am Montag als Zeuge der Verteidigung auftreten wĂŒrde.

In dem Zivilprozess geht es um die Zukunft des Firmenimperiums des 77-JĂ€hrigen. Die Staatsanwaltschaft wirft Trump, dessen Söhnen und Mitarbeitern vor, den Wert der Trump Organization jahrelang manipuliert zu haben, um an gĂŒnstigere Kredite und VersicherungsvertrĂ€ge zu kommen. Eine GefĂ€ngnisstrafe oder direkte Auswirkungen auf seine PrĂ€sidentschaftsbewerbung drohen dem Republikaner Trump zwar nicht, doch geschĂ€ftlich könnte ihm eine Verurteilung großen Schaden zufĂŒgen.

Die GeneralstaatsanwÀltin des Bundesstaates New York, Letitia James, will erreichen, dass Trump 250 Millionen US-Dollar zahlen muss und in New York keine GeschÀfte mehr machen darf.

Trump hatte im November in einer hitzigen und teils chaotischen Sitzung bereits ausgesagt und dabei immer wieder betont, dass der Wert seiner Immobilien unterschĂ€tzt sei, nicht aber aufgeblĂ€ht. Er gab dabei aber auch freimĂŒtig zu, Einfluss auf finanzielle Berichte genommen zu haben und widersprach sich teilweise selbst. Auch seine Kinder Donald Jr., Eric und Ivanka wurden in dem Verfahren von der Staatsanwaltschaft befragt.

Der ehemalige PrÀsident will 2024 Jahr erneut gewÀhlt werden. Er ist der aussichtsreichste Bewerber auf die Kandidatur der Republikaner. Den Prozess nutzt er nach EinschÀtzung vieler Beobachter als Wahlwerbung.

@ dpa.de