Bayern, Soli-Urteil

Bayern nennt Soli-Urteil ein 'enttÀuschendes Ergebnis'

26.03.2025 - 12:31:43 | dpa.de

Der Freistaat Bayern hat enttĂ€uscht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur RechtmĂ€ĂŸigkeit des SolidaritĂ€tszuschlags reagiert.

"Auch wenn nun Rechtssicherheit herrscht: Ein enttĂ€uschendes Ergebnis", sagte Landesfinanzminister Albert FĂŒracker (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in MĂŒnchen. Trotz des Richterspruchs bleibe es "bayerisches Ziel, die Sonderbelastung Soli möglichst bald, endgĂŒltig und vollstĂ€ndig abzuschaffen".

FĂŒracker forderte daher einen politischen Fahrplan zum vollstĂ€ndigen Abbau des Solis. "Über 30 Jahre Soli sind genug." Insbesondere die Wirtschaft werde von diesem Urteil sehr belastet, der Soli sei eine Art Unternehmensteuer-plus.

Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht im Streit um die vollstĂ€ndige Abschaffung des SolidaritĂ€tszuschlags eine Verfassungsbeschwerde von sechs FDP-Politikern abgewiesen. Der Bund verzeichne weiterhin einen durch die Wiedervereinigung bedingten zusĂ€tzlichen Finanzbedarf, so das Gericht (Az. 2 BvR 1505/20). Die FDP-BeschwerdefĂŒhrer hatten unter anderem argumentiert, der mit den Kosten fĂŒr die Wiedervereinigung begrĂŒndete Zuschlag sei mit Auslaufen des Solidarpakts II Ende 2019 verfassungswidrig geworden.

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