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Schott hofft auf Geldregen aus Börsengang der Pharmatochter

18.09.2023 - 10:40:56

Der Mainzer Hersteller von Spezialglas, Schott, bringt seine Pharmatochter an die Börse. Sie produziert Ampullen und Àhnliches aus Glas. Damit lassen sich glÀnzende GeschÀfte machen.

Der Börsengang der Pharmasparte des Spezialglasherstellers Schott nimmt Formen an. Die Erstnotiz ist fĂŒr Ende September geplant. Schott erhofft sich dabei Erlöse von fast einer Milliarde Euro. An die Börse gebracht werden soll knapp ein Viertel von Schott Pharma. Alleinige Gesellschafterin ist bislang die Schott-Tochter Glaswerke Beteiligungs- und Export GmbH. Das Angebot wird dabei nur bestehende Aktien umfassen. Schott Pharma stellt Glasröhrchen, FlĂ€schchen und Spritzen fĂŒr Arzneimittel her.

Die Preisspanne liege bei 24,50 Euro bis 28,50 Euro je Aktie, teilte Schott Pharma am Montag in Mainz mit. Dabei sollen rund 34,6 Millionen Aktien aus dem Bestand angeboten werden, was einen Streubesitz von 23 Prozent erwarten lasse. Das Emissionsvolumen dĂŒrfte damit bei 849 Millionen Euro bis 987 Millionen Euro liegen; die Gesamtmarktkapitalisierung bei rund 3,7 Milliarden bis circa 4,3 Milliarden Euro.

Die Erlöse aus dem Börsengang fließen laut Mitteilung der Muttergesellschaft zu. Schott will MehrheitseigentĂŒmerin bleiben. «Wir haben sehr gutes Feedback aus dem Markt erhalten, sowohl zu unserem GeschĂ€ftsmodell und unserer sehr erfolgreichen Entwicklung als auch zu unseren WachstumsplĂ€nen», sagte Schott-Pharma-Chef Andreas Reisse.

Qatar Holding als Ankerinvestor

Die Aktien werden ab dem 19. September angeboten, die Frist endet am 27. September. Als erster Handelstag ist der 28. September geplant. Die Qatar Holding habe sich als Ankerinvestor verpflichtet, Aktien im Gesamtwert von 200 Millionen Euro zum endgĂŒltigen Angebotspreis zu erwerben, vorbehaltlich einer Begrenzung der Beteiligung auf 4,99 Prozent des Aktienkapitals von Schott Pharma.

Der Wertpapierprospekt muss noch von der Finanzaufsicht Bafin genehmigt werden. Dies wird fĂŒr den 18. September erwartet.

@ dpa.de