General: Ukraine braucht mehr gepanzerte Gefechtsfahrzeuge
24.02.2025 - 09:13:32Es mĂŒsse alles daran gesetzt werden, dass die Amerikaner "in der militĂ€rischen UnterstĂŒtzung der ukrainischen StreitkrĂ€fte an unserer Seite bleiben", sagt der Generalmajor nach einem Ukraine-Besuch im Bundeswehr-Format "Nachgefragt".
Mit dem nötigen Willen könnten die EuropÀer US-Hilfen kompensieren, sagte Freuding. Schon jetzt leisteten sie mit Kanada 60 Prozent der MilitÀrhilfe, bei kritischer Munition stellten die EuropÀer und andere Partner nach ukrainischen Angaben sogar 80 Prozent des Materials bereit. In den nÀchsten Wochen sei ein neues Treffen im Ramstein-Format geplant, so Freuding.
Deutschland bereitet weitere Lieferungen vor
Neben mehr Luftverteidigungssystemen hĂ€tten die Ukrainer fĂŒr ihre 100 kĂ€mpfenden Brigaden auch mehr Bedarf an gepanzerten Gefechtsfahrzeugen angemeldet - als Ersatz fĂŒr AusfĂ€lle. Deutschland werde in diesem Jahr weiter liefern, darunter 20 SchĂŒtzenpanzer und mehr als 20 Kampfpanzer, zudem drei kombinierte Feuereinheiten IRIS-T. Er nennt auch weitere Flugabwehrpanzer vom Typ Gepard, Radhaubitzen und Panzerhaubitzen, zudem 300 geschĂŒtzte und gepanzerte Transportfahrzeuge und "viel Munition".
"Insgesamt kann man sagen, dass entlang des gesamten Frontverlaufes von ĂŒber 1.000 Kilometern die ukrainischen StreikkrĂ€fte in der Defensive sind, die russischen StreitkrĂ€fte sind in der Offensive", sagt Freuding. In der russischen Grenzregion Kursk hielten die ukrainischen StreitkrĂ€fte noch etwa 30 bis 40 Prozent des im August 2024 eroberten Gebietes.
Bis zu 60.000 russische Soldaten seien im Raum Kursk gebunden, so Freuding. Inzwischen seien dort auch wieder nordkoreanische Soldaten an den Kampfhandlungen beteiligt. Tote und Verwundete seien ersetzt worden. Es gebe Hinweise darauf, dass weitere Soldaten aus Nordkorea zur UnterstĂŒtzung Russlands verlegt werden könnten.

