MilitÀr, Industrie

KNDS sucht Autostandorte fĂŒr den Panzerbau

Veröffentlicht am: 22.04.2026 um 17:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Der Panzerhersteller KNDS Deutschland sieht Bedarf an zusĂ€tzlichen Standorten und BeschĂ€ftigten, insbesondere fĂŒr die Produktion des Radpanzers "Boxer".

Bundeswehr-Panzer Fuchs (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Bundeswehr-Panzer "Fuchs" (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
"Wir werden noch zusĂ€tzliche industrielle KapazitĂ€t fĂŒr die Produktion des Boxers benötigen", sagte Florian Hohenwarter, Chef von KNDS Deutschland, dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe).

Neue Werke auf der grĂŒnen Wiese seien zu langsam, daher suche man gezielt bestehende Standorte mit erfahrenen Teams. "Eine eingespielte Mannschaft, etwa aus der Autoindustrie, wĂ€re ideal." Dazu sei KNDS bereits in GesprĂ€chen. Bis Ende des Jahrzehnts solle die Belegschaft "weltweit verdoppelt" werden, sagte Hohenwarter. Derzeit hat KNDS 11.500 BeschĂ€ftigte.

KNDS hat am Mittwoch mit der Serienproduktion des "Boxers" in MĂŒnchen begonnen. Das Unternehmen erwartet in den kommenden Monaten eine Großbestellung ĂŒber mehrere tausend Fahrzeuge der Bundeswehr. Um die AuftrĂ€ge abarbeiten zu können, soll der Autozulieferer DrĂ€xlmaier in die Produktion des Boxers eng eingebunden werden, hieß es.

de | wirtschaft | 69237658 |