ROUNDUPSpÀte, Ostern

Weniger HotelgÀste im MÀrz

12.05.2025 - 14:40:32

Der spĂ€te Termin des Osterfests in diesem Jahr hat zu niedrigen Übernachtungszahlen im MĂ€rz gefĂŒhrt.

Die Hotels und ĂŒbrigen Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten verzeichneten in dem Monat 32,7 Millionen Übernachtungen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das waren 7,7 Prozent weniger als vor einem Jahr, als ein Großteil der Osterferien bereits im MĂ€rz gelegen hatte.

Camping-Saison spÀter gestartet

Besonders betroffen waren die CampingplĂ€tze mit einem RĂŒckgang um fast 42 Prozent. In Ferienwohnungen und -hĂ€usern wurden 18,1 Prozent weniger Übernachtungen gezĂ€hlt. Beide Unterkunftsarten werden vor allem fĂŒr Familienurlaube genutzt.

Mit einem RĂŒckgang um 8,4 Prozent hatten die GĂ€ste aus dem Inland insgesamt noch deutlicher weniger gebucht als die aus dem Ausland mit einem Minus von 4,0 Prozent.

Auch im gesamten ersten Quartal lag die Zahl der Übernachtungen mit 84,8 Millionen um 4,4 Prozent hinter dem Wert aus dem Rekordjahr 2024. Diesen RĂŒckgang fĂŒhren die Statistiker ebenfalls auf den spĂ€teren Oster-Termin im laufenden Jahr zurĂŒck. Richtig vergleichbar dĂŒrften die Zahlen deshalb erst einschließlich des Aprils sein.

Gemischte Aussichten fĂŒr den Sommer

Die Deutsche Zentrale fĂŒr Tourismus (DZT) sieht fĂŒr den anstehenden Sommer gemischte Perspektiven. So gebe es weniger Vorausbuchungen fĂŒr Flugreisen nach Deutschland als im Vorjahr mit der Fußball-Europameisterschaft. Unter den EuropĂ€ern werde zudem aktuell ein etwas geringere Reiseneigung als im Vorjahr festgestellt, wobei viele Reisende aber lĂ€ngere Aufenthalte planten und mit höheren Budgets planten als 2024.

Unsicherheiten gebe es auch bei GĂ€sten aus den USA, die im vergangenen Jahr mit 7,2 Millionen Übernachtungen nach den NiederlĂ€ndern die grĂ¶ĂŸte internationale GĂ€stegruppe hierzulande stellten. Hier zeigten Ad-hoc-Umfragen im Auftrag der DZT, dass ein Drittel die eigenen Reiseplanungen aus finanziellen GrĂŒnden reduziere. Ein weiteres Viertel der Befragten halte zwar an den Zielen fest, will vor Ort aber weniger ausgeben. Unter US-Touristen gelte Deutschland aber als sicheres und attraktives Ziel.

@ dpa.de