Selenskyj: Ende des Kriegs im nÀchsten Jahr möglich
24.09.2024 - 06:32:07"Entschlossenes Handeln jetzt kann ein faires Ende der russischen Aggression gegen die Ukraine im nĂ€chsten Jahr beschleunigen", schrieb Selenskyj nach einem Treffen mit einer ĂŒberparteilichen Delegation des US-Kongresses auf der Plattform X. "Unser Siegesplan wird dazu beitragen, Russland praktisch zum Frieden zu zwingen."
Selenskyj will sein Vorhaben in GesprĂ€chen und möglicherweise auch öffentlichen Reden vorstellen. Mit dem Plan will er sich zusĂ€tzliche politische und militĂ€rische UnterstĂŒtzung der VerbĂŒndeten sichern. Einem Bericht der britischen "The Times" zufolge enthĂ€lt er die Forderung nach westlichen Sicherheitsgarantien Ă€hnlich denen einer Nato-Mitgliedschaft. Zudem sollen nicht nĂ€her genannte Waffen und weitere Finanzhilfen angefordert werden.
Selenskyj sagte nach dem Treffen mit der Delegation des US-Kongresses: "Jetzt, am Ende des Jahres, haben wir eine echte Chance, die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und den Vereinigten Staaten zu stĂ€rken." Er sei dem US-Kongress, beiden Parteien und Kammern, fĂŒr ihr unerschĂŒtterliches Engagement dankbar.
"Putin wird niemals die Zukunft der Welt stehlen"
Selenskyj sagte bei seiner Rede auf dem Zukunftsgipfel der Vereinten Nationen im UN-Hauptquartier in New York am Montag (Ortszeit), derzeit werde der zweite Friedensgipfel vorbereitet. Er lade alle Staats- und Regierungschefs und Nationen ein, die gemeinsamen BemĂŒhungen um eine gerechte und friedliche Zukunft weiterhin zu unterstĂŒtzen. "Putin hat schon viel gestohlen, aber er wird niemals die Zukunft der Welt stehlen. Dessen bin ich mir sicher", betonte Selenskyj.
Moskau lehnt eine Teilnahme an dem Friedensgipfel weiter ab. Im Juni hatten Dutzende Staaten ohne Russland und China an einem ersten Treffen in der Schweiz teilgenommen. Selenskyj plant ein zweites Treffen im November.
Selenskyj soll heute an der Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine-Frage teilnehmen und am Mittwoch voraussichtlich in der UN-Generalversammlung sprechen. US-PrĂ€sident Joe Biden wird ihn zudem im WeiĂen Haus empfangen.

