Selenskyj zu GesprĂ€chen in Ăsterreich eingetroffen
16.06.2025 - 13:51:55Dort wird er GesprĂ€che mit der Staats- und Regierungsspitze fĂŒhren. Zum Auftakt ist der ukrainische PrĂ€sident von seinem österreichischen Amtskollegen Alexander Van der Bellen mit militĂ€rischen Ehren auf dem Heldenplatz begrĂŒĂt worden.
Nach einem GesprĂ€ch mit dem Staatsoberhaupt und einer Pressekonferenz wird Selenskyj auch mit Regierungschef Christian Stocker zusammentreffen. Ăsterreich ist eines der letzten EU-LĂ€nder, die der ukrainische PrĂ€sident seit dem russischen Angriff auf sein Land besucht.
Ăsterreich ist kein Nato-Mitglied. Es sieht sich als militĂ€risch neutral, aber nicht als politisch neutral. Die Alpenrepublik hat laut AuĂenamt bilateral seit Kriegsbeginn rund 300 Millionen Euro an staatlicher finanzieller und humanitĂ€rer Hilfe fĂŒr die Ukraine und ihre besonders betroffenen Nachbarstaaten mobilisiert.
Scharfe Kritik von rechter FPĂ
Die als russlandfreundlich geltende rechte FPĂ hat den Besuch kritisiert und sieht ihn als VerstoĂ gegen das NeutralitĂ€tsgebot. "Statt einseitig eine Kriegspartei zu hofieren, mĂŒsste sich Ăsterreich gerade jetzt fĂŒr echte FriedensgesprĂ€che einsetzen - mit allen Seiten, auf neutralem Boden und ohne politische Vorbedingungen", forderte FPĂ-Chef Herbert Kickl.
Selenskyj wird nach seinem Stopp in Ăsterreich zum G7-Gipfel in Kanada weiterreisen. Dort ist auch ein GesprĂ€ch mit US-PrĂ€sident Donald Trump geplant.

