US-Raketen, Selenskyj

Keine US-Raketen mehr? Selenskyj will GesprÀch mit Trump

03.07.2025 - 18:03:17

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj setzt darauf, zeitnah mit US-PrĂ€sident Donald Trump ĂŒber Nachrichten zu einem teilweisen amerikanischen Waffenlieferstopp fĂŒr sein Land sprechen zu können.

Er hoffe, vielleicht schon am Freitag oder in den kommenden Tagen mit Trump ĂŒber die US-UnterstĂŒtzung reden zu können, sagte Selenskyj im dĂ€nischen Aarhus.

"ZunĂ€chst einmal: Wir setzen auf die Fortsetzung der amerikanischen UnterstĂŒtzung", betonte er. Manches könnten die europĂ€ischen Staaten nicht liefern, etwa Raketen fĂŒr die so wichtigen Patriot-Flugabwehrsysteme.

Selenskyj war am Vormittag nach Aarhus gereist, wo die dĂ€nische Regierung und die EU-Kommission GesprĂ€che zum Start des sechsmonatigen dĂ€nischen EU-Ratsvorsitzes fĂŒhrten. Er Ă€ußerte sich auf einer Pressekonferenz an der Seite von EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen, EU-RatsprĂ€sident AntĂłnio Costa und DĂ€nemarks Regierungschefin Mette Frederiksen.

US-Medien hatten zuletzt von einem amerikanischen Lieferstopp bestimmter Raketen und Munition an die Ukraine berichtet - obwohl diese schon zugesagt waren. Das ukrainische Verteidigungsministerium teilte daraufhin mit, dass es offiziell nicht ĂŒber eine "Einstellung oder Revision der LieferplĂ€ne fĂŒr die vereinbarte MilitĂ€rhilfe" informiert worden sei. Man habe ein TelefongesprĂ€ch mit den US-Kollegen fĂŒr eine zusĂ€tzliche KlĂ€rung der Details angefragt. Die US-Regierung erklĂ€rte, manche Waffenlieferungen an die Ukraine seien pausiert worden wegen einer laufenden ÜberprĂŒfung der militĂ€rischen FĂ€higkeiten der USA - Details wurden aber nicht genannt.

@ dpa.de