Familienunternehmer, Reformen

Familienunternehmer fordern wirtschaftliche Reformen

07.01.2025 - 12:50:13

Der Verband Die Familienunternehmer fordert von der nÀchsten Bundesregierung schnelle Reformen, um die Standortbedingungen in Deutschland zu verbessern und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

"Wir brauchen eine attraktive Kostenstruktur bei Energiekosten, bei Steuern. Die BĂŒrokratie muss massiv abgebaut werden", sagte VerbandsprĂ€sidentin Marie-Christine Ostermann bei der Klausur der CSU-Landesgruppe in Kloster Seeon.

Die steuerliche Belastung von Unternehmen mĂŒsse auf 25 Prozent gesenkt, der SolidaritĂ€tszuschlag komplett abgeschafft und die Höhe der Sozialabgaben auf 40 Prozent des Bruttolohns begrenzt werden. Es mĂŒsse mehr Anreize geben, um lĂ€nger und mehr zu arbeiten. Außerdem mĂŒsse bei der Schuldenbremse "der Fuß auf der Bremse bleiben", forderte Ostermann.

"Wir brauchen jetzt einen klaren Reformkurs, wir brauchen marktwirtschaftliche Reformen. Und hier ist die CDU/CSU auf dem richtigen Weg." Es habe seit 20 Jahren keine grundlegenden Reformen fĂŒr eine bessere WettbewerbsfĂ€higkeit Deutschlands gegeben. "Die letzte große Reform war die Agenda 2010, damals allerdings durchgefĂŒhrt von Roten und GrĂŒnen. Und jetzt brauchen wir halt dringend wieder strukturelle Reformen, um dieses Land wettbewerbsfĂ€hig und zukunftsfĂ€hig zu machen", sagte Ostermann.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt kritisierte, dass Deutschland das weltweit einzige Industrieland ohne Wirtschaftswachstum sei. "Wir sind das Schlusslicht in Europa. Die Rahmenbedingungen fĂŒr alle LĂ€nder um uns rum sind die gleichen. Aber der Umgang mit diesen Rahmenbedingungen, der ist unterschiedlich und hat Deutschland in diese Krise maßgeblich mit gefĂŒhrt."

@ dpa.de