VKU verteidigt Regelungen zur Preissetzung bei FernwÀrme
14.02.2024 - 07:18:44So dĂŒrften PreisĂ€nderungsklauseln nur so ausgestaltet sein, dass sie sowohl die Kostenentwicklung bei Erzeugung und Bereitstellung der FernwĂ€rme durch das Unternehmen als auch die jeweiligen VerhĂ€ltnisse auf dem WĂ€rmemarkt angemessen berĂŒcksichtigten. Klar sei aber: "Wenn sich VerhĂ€ltnisse am WĂ€rmemarkt Ă€ndern, dann wird es auch bei den Regeln zu Preisbildung und -Ă€nderungen Anpassungsbedarf geben", sagte Liebing. "Das wird absehbar dann der Fall werden, je weiter der Umstieg auf klimaneutrale WĂ€rmeerzeugung und AbwĂ€rme vor Ort vorankommt, weshalb eventuell notwendige Ănderungen der aktuellen Regeln sorgfĂ€ltig und grĂŒndlich vorbereitet werden sollten." Dass viele Versorger ihre Preise an Indizes, etwa fĂŒr Gas, orientieren, sei auch ein Schutz fĂŒr Verbraucher, argumentiert der VKU-Chef: "Steigen die Indizes, steigen die Preise. Fallen die Indizes, fallen die Preise. Stagnieren die Preise, stagnieren die Indizes. Insofern schĂŒtzt die Orientierung an den Entwicklungen der Indizes immer auch vor PreisausreiĂern - nach oben, wie nach unten." FernwĂ€rme-Betreiber waren zuletzt unter Druck geraten, weil Kritiker fehlende Transparenz bei der Preisgestaltung bemĂ€ngeln. "Wir setzen uns aktuell fĂŒr mehr Transparenz fĂŒr die FernwĂ€rme ein", sagte Liebing den Funke-Zeitungen. Handlungsbedarf bestehe an dieser Stelle, auch, um Vorurteilen entgegenzutreten und die Akzeptanz fĂŒr FernwĂ€rme zwecks WĂ€rmewende und fĂŒr das KlimaneutralitĂ€tsziel 2045 zu steigern. Der VKU arbeite gerade mit dem AGFW und BDEW an einer Preistransparenz-Plattform, die fĂŒr mehr Klarheit und Transparenz bei Verbrauchern sorgen dĂŒrfte.


