EU, China

VZBV verlangt schÀrferes Vorgehen gegen Temu und Shein

13.11.2025 - 15:32:06 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert ein entschiedeneres Vorgehen der Bundesregierung gegen unsichere Waren, die ĂŒber internationale Onlineplattformen wie Temu oder Shein nach Deutschland gelangen.

Pakete in einem SpĂ€ti (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Pakete in einem SpĂ€ti (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Die Bundesregierung muss gegen die Flut unsicherer Produkte endlich handeln", sagte VorstĂ€ndin Ramona Pop dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Es dĂŒrfe dabei nicht auf "einmalige symbolische Aktionen" hinauslaufen. Nötig seien "schnelle und nachhaltige Verbesserungen bei der Durchsetzung geltenden Rechts". Pop reagierte auf die Kritik des Handelsverbands, wonach die Bundesregierung zu wenig gegen problematische Shoppingplattformen wie Shein und Temu unternehme.

VerbandsprĂ€sident Alexander von Preen hatte der Regierung am Donnerstag beim Handelskongress in Berlin "unterlassene Hilfeleistung" gegenĂŒber Mittelstand, Handel und Herstellern vorgeworfen. Auch VerbraucherschĂŒtzerin Pop drĂ€ngt zum Handeln. "Wenn die Produkte beim Zoll liegen, ist es oft bereits zu spĂ€t", sagte sie. RegelungslĂŒcken mĂŒssten geschlossen und Betreiber von Online-MarktplĂ€tzen stĂ€rker in die Verantwortung genommen werden. Sie mĂŒssten sich verlĂ€sslicher darum kĂŒmmern, dass ĂŒber ihre Plattformen nur Produkte verkauft werden, die europĂ€ischen Standards entsprechen.

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