Deutschland, International

Deutsche Exporte klettern im Juni auf Rekordwert

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 08:32 Uhr | dpa.de

Hoffnung fĂŒr die deutsche Wirtschaft: Trotz Iran-Krieg und schwĂ€chelndem US-GeschĂ€ft schlagen die Exporte im Juni alle HöchststĂ€nde. Das GeschĂ€ft mit Europa erweist sich erneut als SĂ€ule.

  • Die deutschen Exporteure erleben gerade wieder bessere Zeiten. (Archivbild) - Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa
    Die deutschen Exporteure erleben gerade wieder bessere Zeiten. (Archivbild) - Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa
  • Das Niedrigwasser erschwert die Belieferung der Industrie - Bild: Oliver Berg/dpa
    Das Niedrigwasser erschwert die Belieferung der Industrie - Bild: Oliver Berg/dpa
  • In Köln wurde zuletzt ein Rekord-Niedrigwasser im Rhein gemessen  - Bild: Oliver Berg/dpa
    In Köln wurde zuletzt ein Rekord-Niedrigwasser im Rhein gemessen - Bild: Oliver Berg/dpa
Die deutschen Exporteure erleben gerade wieder bessere Zeiten. (Archivbild) - Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa Das Niedrigwasser erschwert die Belieferung der Industrie - Bild: Oliver Berg/dpa In Köln wurde zuletzt ein Rekord-Niedrigwasser im Rhein gemessen  - Bild: Oliver Berg/dpa

Die deutschen Exporte sind trotz aller Belastungen durch den Iran-Krieg im Juni auf einen Rekordwert gestiegen. Kalender- und saisonbereinigt gingen Waren im Wert von 139,3 Milliarden Euro ins Ausland, wie das Statistische Bundesamt anhand vorlÀufiger Zahlen mitteilt. Das waren 0,9 Prozent mehr als im Mai und 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Es ist demnach der höchste je erhobene Monatswert und löst den bisherigen Höchststand von 139,1 Milliarden Euro aus dem September 2022 ab. 

Die Exporte sind damit den fĂŒnften Monat in Folge gewachsen und erweisen sich als StĂŒtze fĂŒr die schwĂ€chelnde deutsche Wirtschaft.

Noch stĂ€rker als die Exporte wuchsen die Importe, die seit Mai um 4,4 Prozent auf 123,9 Milliarden Euro zugelegt haben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das 8,4 Prozent mehr. Hier hatte es im November 2022 schon einmal einen höheren Wert gegeben. Der AußenhandelsĂŒberschuss ging zurĂŒck auf 15,4 Milliarden Euro nach 19,3 Milliarden Euro im Mai. 

US-GeschÀft schwÀchelt, Europa als SÀule

Stabil blieb im Juni das GeschĂ€ft mit dem europĂ€ischen Ausland, in das 1,3 Prozent höhere Exporte flossen als im Mai. Exporte in Nicht-EU-Staaten verzeichneten ein Mini-Wachstum um 0,3 Prozent, wobei das US-GeschĂ€ft deutlich um 14,2 Prozent zurĂŒckging. Die USA blieben aber mit einem Volumen von 12,1 Milliarden Euro der wichtigste Einzelabsatzmarkt. KrĂ€ftige ZuwĂ€chse gab es im GeschĂ€ft mit Großbritannien.

Die Exporte nach China gingen um 0,3 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro zurĂŒck. Dagegen stehen die erneut gewachsenen Importe, die um 9,1 Prozent auf 16,5 Milliarden Euro zulegten.

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