Umsatz im Gastgewerbe weiterhin unter Vor-Corona-Niveau
21.05.2024 - 08:42:15Nach ZuwÀchsen im Februar haben Deutschlands Gastwirtinnen und Gastwirte im MÀrz wieder schlechtere GeschÀfte gemacht. Die UmsÀtze im Gastgewerbe sanken zum Vormonat sowohl preisbereinigt (minus 2,4 Prozent) als auch nominal (minus 1,5 Prozent), wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Im Vergleich zum MÀrz 2023 verbuchten die Betriebe dank Preiserhöhungen zumindest nominal ein Plus von 2,1 Prozent. Preisbereinigt (real) verringerten sich die Erlöse den Angaben zufolge auch in dieser Betrachtung: um 0,9 Prozent.
Den Umsatzniveaus der Vor-Corona-Zeit hinkt das Gastgewerbe in Deutschland weiterhin deutlich hinterher: Verglichen mit dem MÀrz 2019, also dem Jahr vor Ausbruch der Pandemie, waren die Erlöse im MÀrz des laufenden Jahres real um 13,3 Prozent niedriger.
Weil seit dem 1. Januar 2024 fĂŒr Speisen in der Gastronomie wieder der regulĂ€re Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent gilt und dadurch die Preise fĂŒr die Kundschaft steigen, rechnen Branchenbeobachter mit mehr Pleiten in der Gastronomie. In der Corona-Pandemie hatte die Bundesregierung das Gastgewerbe zeitweise mit einem ermĂ€Ăigten Mehrwertsteuersatz unterstĂŒtzt. Diese MaĂnahme lief trotz Protesten der Branche zum Jahreswechsel aus.


