Hamburg bei Bearbeitung von GrundsteuererklÀrungen Schlusslicht
07.10.2023 - 08:48:49Nordrhein-Westfalen gibt an, 93 Prozent aller GrundsteuererklÀrungen bearbeitet zu haben, Bremen sogar 94 Prozent - in einer Umfrage des "Spiegel" bei den Finanzbehörden der LÀnder ist der Stadtstaat damit Spitzenreiter. Das Schlusslicht bildet derzeit Hamburg mit einer Bearbeitungsquote von 45 Prozent.
Das liege vor allem an technischen Problemen bei einer Softwareumstellung, so die Behörde, doch sei man "grundsĂ€tzlich im Zeitplan". Hamburg verfolgt ein eigenes Grundsteuermodell, das von dem Bundesmodell in elf anderen LĂ€ndern abweicht. Es gilt als das einfachere Verfahren, es ist nur eine Hauptfeststellung nötig. Bei der Ersterfassung sei es aber aufwendig, erklĂ€rt eine Behördensprecherin, weil nur eine geringe Zahl von PrĂŒfungen automatisch erfolgt. Viele Immobilieneigner klagten anfangs ĂŒber die Grundsteuerreform, die sie alle zu aufwendigen ErklĂ€rungen nötigte. Entsprechend schlecht war lange der RĂŒcklauf. Auch hier sticht Hamburg heraus: Rein rechnerisch haben dort 103 Prozent abgegeben. Wenn der Wert um Doppeleinreichungen und Korrekturen bereinigt sein wird, dĂŒrfte die Quote bei 98 Prozent liegen, schĂ€tzt die Finanzbehörde.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


