LĂ€nder verlangen Kompensation fĂŒr Investitionsprogramm
13.06.2025 - 11:24:21 | dpa.de"Wir wollen diese EntlastungsmaĂnahmen fĂŒr die Wirtschaft, weil wir sie jetzt brauchen, auch fĂŒr zukĂŒnftiges Wachstum. Aber wir mĂŒssen es auch können", betonte der MinisterprĂ€sident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik WĂŒst (CDU), im Bundesrat. Im dritten Jahr ohne Wirtschaftswachstum arbeiteten auch LĂ€nder und Kommunen mit Sparhaushalten.
Mehrere LĂ€nderchefs machten klar, ohne einen finanziellen Ausgleich könnten sie dem Paket im Bundesrat nicht zustimmen. Geplant sind bessere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten fĂŒr Unternehmen, die Maschinen, GerĂ€te und Elektroautos anschaffen. Ab 2028 soll zudem die Körperschaftsteuer sinken.
Beratungen mit Merz kommende Woche
Insgesamt nehmen Bund, LÀnder und Kommunen durch das Gesetz nach Berechnungen aus dem LÀnderkreis fast 50 Milliarden Euro weniger Steuern ein. Der Bund wolle ein Drittel zahlen, zwei Drittel sollten LÀnder und Kommunen schultern, kritisierte die MinisterprÀsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD). "Das ist keine faire Verteilung."
In der kommenden Woche wollen sich die MinisterprĂ€sidenten mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) treffen, um eine Lösung zu finden. Damit die Entlastungen noch vor der Sommerpause im Juli beschlossen werden könnten, sollte ein langwieriges Vermittlungsverfahren möglichst vermieden werden, sagte Schwesig. DafĂŒr sei aber ein gutes Angebot vom Bund nötig.
FinanzstaatssekretÀr Rolf Bösinger betonte, es gebe einen engen und konstruktiven Austausch dazu. Mit dem Investitionsprogramm gingen Bund, LÀnder und Kommunen zwar kurzfristig in Vorleistungen, spÀter profitierten sie aber auch alle von mehr Wirtschaftswachstum.
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