Deutschland sagt 60 Millionen fĂŒr Klima-Anpassung zu
19.11.2024 - 14:37:36 | dpa.deDas haben Bundesumweltministerium und AuswÀrtiges Amt auf der Weltklimakonferenz in Aserbaidschan mitgeteilt.
Das Geld kommt je zur HĂ€lfte aus beiden HĂ€usern. Es gehe darum, dass PartnerlĂ€nder widerstandsfĂ€higer gegen die Klimakrise werden und ihre natĂŒrlichen Lebensgrundlagen sichern können, erklĂ€rte Umweltministerin Steffi Lemke (GrĂŒne).
AuĂenministerin Annalena Baerbock (GrĂŒne) sprach von einer "Investition in unsere gemeinsame Lebensgrundlage" und ein wichtiges Zeichen der SolidaritĂ€t mit den LĂ€ndern, die am stĂ€rksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen seien. Folgen der Klimakrise sind - je nach Region und Jahreszeit - hĂ€ufigere und heftigere DĂŒrren, Hitzewellen, StĂŒrme sowie WaldbrĂ€nde, Starkregen und Ăberschwemmungen.
Deutschland ist den Angaben zufolge gröĂter Geber fĂŒr dieses Finanzierungsinstrument. Seit 2010 hat der Fonds demnach insgesamt rund 1,2 Milliarden US-Dollar fĂŒr Projekte zur VerfĂŒgung gestellt, darunter mehr als 180 konkrete Projekte fĂŒr mehr als 45 Millionen BegĂŒnstigte in den am stĂ€rksten gefĂ€hrdeten Gemeinschaften in den EntwicklungslĂ€ndern.
Auf der Klimakonferenz in Baku wird ĂŒber viel höhere Summen diskutiert. Die EntwicklungslĂ€nder haben nach EinschĂ€tzung von UN-Experten einen Bedarf von jĂ€hrlich rund 1.300 Milliarden US-Dollar, um die Erderhitzung einzudĂ€mmen und ihre Folgen abzufedern.
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