Verbraucher, Energie

Verbraucher zahlen mehr fĂŒr Energie als Anfang 2021

25.02.2024 - 11:46:51 | dpa.de

Die Corona-Pandemie, LieferengpĂ€sse und der Krieg in der Ukraine haben unter anderem zu höheren Energiepreisen gefĂŒhrt. Eine Analyse von Verifox zeigt wie sich die Preise seit 2021 entwickelt haben.

Eine Frau dreht am Thermostat eines Heizkörpers. Der Verbraucherzentrale Bundesverband rÀt zu Anbieterwechseln bei der Energieversorgung. - Foto: Hauke-Christian Dittrich/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Die Preise fĂŒr Heizen, Strom und Tanken liegen nach einer Expertenanalyse derzeit noch rund 41 Prozent ĂŒber dem Vorkrisenniveau von Anfang 2021. FĂŒr die Berechnung hat das Vergleichsportal Verivox als Grundlage einen Drei-Personen-Musterhaushalt mit einem jĂ€hrlichen WĂ€rmebedarf von 20.000 Kilowattstunden (kWh), einem Stromverbrauch von 4000 kWh und einer jĂ€hrlichen Autofahrstrecke von 13.300 Kilometern verwendet. Dieser durchschnittliche Haushalt muss zurzeit 1534 Euro mehr fĂŒr Energie ausgeben als noch im Februar 2021, wie die Funke-Mediengruppe berichtete, der die Analyse vorlag.

Strom, Sprit und Heizung kosten demzufolge den Musterhaushalt derzeit 5306 Euro im Jahr. Im Februar 2021 waren es fĂŒr die gleiche Menge Energie 3772 Euro. Der Anstieg betrĂ€gt 41 Prozent. Der krĂ€ftige Preisanstieg fĂŒr Energie begann 2021 nach der Corona-Pandemie, hervorgerufen durch EngpĂ€sse auf den Öl-, Gas- und StrommĂ€rkten. In Deutschland verteuerten sich die Energiepreise ab Herbst 2021 rasant. Nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine nahm die Entwicklung weiter Fahrt auf. Die Bundesregierung versuchte unter anderem mit einem zeitlich begrenzten Tankrabatt, Gas- und Strompreisbremsen sowie einer Energiepauschale Verbrauchern zu helfen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband rĂ€t angesichts des weiter hohen Preisniveaus zum Anbieterwechsel. «Da viele NeuvertrĂ€ge fĂŒr Strom und Gas aktuell kostengĂŒnstiger sind, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher prĂŒfen, ob sie nicht zu einem guten und gĂŒnstigeren Anbieter wechseln können», sagte dessen VorstĂ€ndin Ramona Pop der Funke-Mediengruppe. Wichtig sei jedoch, genau zu schauen, ob der Anbieter auch seriös ist.

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