DĂ€nische MinisterprĂ€sidentin spricht mit Trump ĂŒber Grönland
15.01.2025 - 19:39:23In dem Telefonat habe Frederiksen auf Aussagen des grönlĂ€ndischen Regierungschefs MĂște B. Egede hingewiesen, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe, teilte die dĂ€nische Staatskanzlei mit. Die Regierungschefin habe auch gesagt, dass Grönland selbst einen Entschluss hinsichtlich seiner UnabhĂ€ngigkeit treffe.
Zugleich habe sie die Bedeutung einer StĂ€rkung der Sicherheit in der Arktis unterstrichen, hieĂ es aus Kopenhagen. Das Königreich DĂ€nemark sei bereit, hierfĂŒr noch mehr Verantwortung zu ĂŒbernehmen. AuĂerdem habe sie hervorgehoben, dass dĂ€nische Unternehmen zu Wachstum und ArbeitsplĂ€tzen in den USA beitrĂŒgen. Die EU und USA hĂ€tten ein gemeinsames Interesse an einer StĂ€rkung ihres Handels miteinander.
"Wir wollen keine Amerikaner sein"
Trump hat jĂŒngst mehrfach Interesse am zu DĂ€nemark zĂ€hlenden Grönland geĂ€uĂert. Bereits im Dezember hatte er erklĂ€rt: "Im Interesse der nationalen Sicherheit und der Freiheit in der Welt sind die USA der Ansicht, dass der Besitz und die Kontrolle von Grönland eine absolute Notwendigkeit sind."
Bei einer Pressekonferenz schloss er zuletzt auch den Einsatz des MilitĂ€rs und wirtschaftlichen Zwang nicht aus, um Kontrolle ĂŒber die gröĂte Insel der Erde oder auch ĂŒber den Panamakanal zu erlangen.
Frederiksen und Egede hatten daraufhin immer wieder gesagt, dass die grönlĂ€ndische Bevölkerung selbst ĂŒber die Zukunft ihrer Insel entscheide. "Wir wollen keine DĂ€nen sein. Wir wollen keine Amerikaner sein. Wir wollen selbstverstĂ€ndlich GrönlĂ€nder sein", hatte Egede vergangene Woche auf einer Pressekonferenz mit Frederiksen in Kopenhagen gesagt.

