BÀder, Förderprogramm

BĂ€der wollen Förderprogramm fĂŒr energieeffiziente Sanierungen

24.06.2023 - 10:53:45 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr das Badewesen (DGfdB) hat vom Bund rasche finanzielle Hilfsmittel fĂŒr eine nachhaltige Sanierung der SchwimmbĂ€der gefordert.

Schwimmbad - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur

"Das Energie-Thema ist momentan zwar nicht mehr ganz so prĂ€sent, aber wir wissen nicht, wie sich die Situation in Richtung Herbst und Winter entwickelt", sagte DGfdB-PrĂ€sident Fritz Schramma dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Zwar werde vielerorts schon daran gearbeitet, die Technik auf den aktuellen Stand zu bringen und auf alternative Energien umzusteigen, aber: "Damit eine schnelle Umsetzung möglich ist, bedarf es staatlicher Förderprogramme mit einem möglichst niedrigen bĂŒrokratischen Aufwand dahinter."

Eine energetische Sanierung der HallenbĂ€der geht laut des DGfdB-PrĂ€sidenten in die Milliarden. Es sei zwar nicht genau bekannt, wie viele der etwa 3.000 BĂ€der in Deutschland bereits ĂŒber eine Photovoltaikanlage mit entsprechender WĂ€rmepumpe verfĂŒgen und wie viele BĂ€der die nötige Dachlast fĂŒr eine energetische Sanierung aufweisen wĂŒrden. Man rechne aber kurz- und mittelfristig mit 2.000 HallenbĂ€dern. "Die Gesamtkosten wĂ€ren dafĂŒr 1,45 Milliarden Euro. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren kĂ€me man dabei auf 120 Millionen Euro pro Jahr." Dies ist aber nur ein Aspekt der Kosten, mit denen die BĂ€der zu tun haben. Die DGfdB hatte bereits 2016 einen Sanierungsstau im Wert von 4,5 Milliarden Euro ermittelt. "Dieser ist mittlerweile lĂ€ngst ĂŒberholt - nicht zuletzt aufgrund der immens gestiegenen Material- und Baukosten", so Schramma. Im Rahmen der BĂ€derallianz Deutschland arbeite man an einer Neuberechnung des Werts. In welche Richtung dieser gehen könne, machte der DGfdB-PrĂ€sident am Beispiel einer anderen Hochrechnung deutlich: "Der Deutsche Olympische Sportbund hat einen Sanierungsbedarf von 31 Milliarden Euro fĂŒr alle SportstĂ€tten ermittelt, von denen die BĂ€der den grĂ¶ĂŸten Anteil ausmachen."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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