Erzeugerpreise, Produkte

Erzeugerpreise gehen im April zurĂŒck

20.05.2025 - 08:20:40

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland sind im April 2025 um 0,9 Prozent niedriger gewesen als im Vorjahresmonat.

Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Im MĂ€rz hatte die VerĂ€nderungsrate gegenĂŒber dem Vorjahresmonat bei -0,2 Prozent gelegen.

Wie das Bundesamt weiter mitteilte, sanken die Erzeugerpreise im April gegenĂŒber dem Vormonat um 0,6 Prozent. HauptursĂ€chlich fĂŒr den RĂŒckgang der Erzeugerpreise gegenĂŒber dem Vorjahresmonat waren im April die niedrigeren Energiepreise. Verbrauchs- und GebrauchsgĂŒter, InvestitionsgĂŒter sowie VorleistungsgĂŒter waren dagegen teurer als im Vorjahresmonat. Ohne BerĂŒcksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 Prozent, gegenĂŒber MĂ€rz stiegen sie um 0,4 Prozent. Energie war im April 2025 um 6,4 Prozent billiger als im Vorjahresmonat. GegenĂŒber MĂ€rz fielen die Energiepreise um 2,9 Prozent. Den höchsten Einfluss auf die VerĂ€nderungsrate gegenĂŒber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die PreisrĂŒckgĂ€nge bei Erdgas in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen betrachtet fielen die Erdgaspreise gegenĂŒber April 2024 um 6,2 Prozent (-3,6 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Elektrischer Strom kostete 7,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat (-3,3 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz 2025), FernwĂ€rme kostete 0,1 Prozent weniger als im April 2024 (-0,2 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Die Preise fĂŒr Mineralölerzeugnisse fielen gegenĂŒber April 2024 um 10,4 Prozent (-3,3 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Leichtes Heizöl kostete 16,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (-3,1 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Die Preise fĂŒr Kraftstoffe waren 9,5 Prozent gĂŒnstiger (-1,2 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Die Preise fĂŒr InvestitionsgĂŒter waren im April 2025 um 2,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat (+0,3 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz), so das Bundesamt weiter. Maschinen kosteten 1,9 Prozent mehr als im April 2024 (+0,1 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Die Preise fĂŒr Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen 1,4 Prozent gegenĂŒber April 2024 (+0,3 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). VerbrauchsgĂŒter waren 3,2 Prozent teurer als im April 2024 (+0,9 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Nahrungsmittel kosteten 3,8 Prozent mehr als im April 2024 (+1,3 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Deutlich teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat war Kaffee mit +43,3 Prozent (+8,1 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat waren Rindfleisch mit +30,4 Prozent (+3,4 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz), Butter mit +24,6 Prozent (-1,2 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz) und pflanzliche Öle mit +15,8 Prozent (+0,2 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Billiger als im Vorjahresmonat waren dagegen insbesondere Zucker mit -38,0 Prozent (-0,2 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz) und Schweinefleisch mit -7,7 Prozent, allerdings stiegen die Preise fĂŒr Schweinefleisch gegenĂŒber MĂ€rz um 9,0 Prozent an. GebrauchsgĂŒter waren im April 1,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor (+0,2 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Die Preise fĂŒr VorleistungsgĂŒter waren im April 2025 um 0,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor und 0,2 Prozent höher als im Vormonat, so das Bundesamt. Preissteigerungen gegenĂŒber April 2024 gab es unter anderem bei Papier, Pappe und Waren daraus mit +3,2 Prozent (+0,6 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Futtermittel fĂŒr Nutztiere waren 4,7 Prozent teurer als ein Jahr zuvor (0,0 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Holz sowie Holz- und Korkwaren kosteten 4,6 Prozent mehr als im April 2024 (+1,1 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Nadelschnittholz war 13,1 Prozent teurer als im April 2024 (+3,1 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Dagegen war Laubschnittholz 2,6 Prozent gĂŒnstiger als im Vorjahresmonat (-0,1 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Die Preise fĂŒr Metalle sanken gegenĂŒber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent (-0,2 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen waren 5,5 Prozent billiger als im April 2024 (+1,2 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Kupfer und Halbzeug daraus kosteten 1,5 Prozent weniger als im April 2024, gegenĂŒber MĂ€rz fielen die Preise 2,6 Prozent. Die Preise fĂŒr Betonstahl lagen im Vorjahresvergleich 1,3 Prozent höher (+3,3 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Glas und Glaswaren waren 2,2 Prozent gĂŒnstiger als im Vorjahresmonat (+0,9 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz), Hohlglas war 6,1 Prozent billiger als im April 2024 (-0,3 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz), veredeltes und bearbeitetes Flachglas war 1,5 Prozent billiger als im April 2024 (+0,7 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz). Chemische Grundstoffe waren 1,2 Prozent gĂŒnstiger als im Vorjahresmonat (-0,6 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz).

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