Landwirtschaftliche, Erzeugerpreise

Landwirtschaftliche Erzeugerpreise leicht gestiegen

13.06.2024 - 08:09:12

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im April 2024 leicht gestiegen.

Sie waren um 0,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Im MĂ€rz 2024 hatte die VerĂ€nderungsrate zum Vorjahresmonat bei -2,2 Prozent gelegen, im Februar 2024 bei -5,8 Prozent. GegenĂŒber dem Vormonat stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April 2024 um 0,7 Prozent. Im Vorjahresvergleich entwickelten sich die Preise fĂŒr Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung erneut gegenlĂ€ufig.

So stiegen die Preise fĂŒr pflanzliche Erzeugnisse im April um 4,6 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahresmonat, wĂ€hrend die Preise fĂŒr Tiere und tierische Erzeugnisse um 2,4 Prozent sanken. Im MĂ€rz hatten die VerĂ€nderungsraten zum Vorjahresmonat +1,9 Prozent fĂŒr pflanzliche Erzeugnisse sowie -4,9 Prozent fĂŒr Tiere und tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren Produkte aus pflanzlicher Erzeugung im April um 1,4 Prozent und Produkte aus tierischer Erzeugung um 0,2 Prozent teurer. Der Preisanstieg um 4,6 Prozent bei Produkten aus pflanzlicher Erzeugung im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gestiegenen Preise fĂŒr Speisekartoffeln zurĂŒckzufĂŒhren, so die Statistiker. Diese waren um 53,9 Prozent höher als im April 2023. Die VerĂ€nderungsrate zum Vorjahresmonat hatte im MĂ€rz bereits +51,7 Prozent betragen. GegenĂŒber dem Vormonat stiegen die Kartoffelpreise um 1,5 Prozent. Futterpflanzen waren im April 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,0 Prozent gĂŒnstiger (MĂ€rz 2024: +0,8 Prozent). Wein verteuerte sich binnen Jahresfrist um 0,7 Prozent (MĂ€rz: +1,6 Prozent). Die Erzeugerpreise fĂŒr Obst waren im April um 33,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Erdbeeren mit +40,4 Prozent und bei TafelĂ€pfeln mit +37,7 Prozent. Beim GemĂŒse (-0,4 Prozent) sanken insbesondere die Preise fĂŒr Spargel (-18,4 Prozent) und Salat (-6,4 Prozent), wĂ€hrend die Preise fĂŒr Blumenkohl (+49,1 Prozent), KohlgemĂŒse (+43,2 Prozent) und Tomaten (+41,6 Prozent) binnen Jahresfrist stiegen. Getreide war im April im Vergleich zum April 2023 um 19,8 Prozent gĂŒnstiger. Im MĂ€rz hatte die VerĂ€nderung gegenĂŒber dem Vorjahresmonat -28,8 Prozent betragen. Das HandelsgewĂ€chs Raps war im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,6 Prozent gĂŒnstiger (MĂ€rz: -12,6 Prozent zum Vorjahresmonat). Der PreisrĂŒckgang bei Produkten aus tierischer Erzeugung um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise fĂŒr Tiere zurĂŒckzufĂŒhren. Die Preise fĂŒr Tiere lagen um 4,1 Prozent niedriger als im April 2023 (MĂ€rz: -4,6 Prozent). Dabei sanken die Preise fĂŒr Schlachtschweine um 5,0 Prozent und fĂŒr Rinder um 1,5 Prozent. Die Preise fĂŒr GeflĂŒgel waren im April 2024 um 5,4 Prozent niedriger als im April 2023. Ausschlaggebend hierfĂŒr war insbesondere der PreisrĂŒckgang bei Sonstigem GeflĂŒgel (Enten und Puten) um 13,0 Prozent. Die Preise fĂŒr HĂ€hnchen sanken binnen Jahresfrist um 0,1 Prozent. Der Milchpreis lag im April um 1,0 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat (MĂ€rz: -7,1 Prozent). GegenĂŒber dem Vormonat stieg der Preis fĂŒr Milch um 0,2 Prozent. Der Preisanstieg bei Eiern schwĂ€chte sich im April mit +5,3 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahresmonat weiter ab (MĂ€rz: +9,3 Prozent, Februar 2024: +11,6 Prozent).

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