Erzeugerpreise, Produkte

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April gestiegen

12.06.2025 - 08:07:47

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im April 2025 um 3,2 Prozent höher als im April 2024.

Im MĂ€rz 2025 hatte die VerĂ€nderungsrate zum Vorjahresmonat bei +1,6 Prozent gelegen, im Februar 2025 bei +2,7 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April 2025 gegenĂŒber dem Vormonat MĂ€rz 2025 um 2,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entwickelten sich die Preise fĂŒr Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung wie bereits in den Vormonaten auch im April 2025 gegenlĂ€ufig. So sanken die Preise fĂŒr pflanzliche Erzeugnisse um 6,3 Prozent gegenĂŒber April 2024, wĂ€hrend die Preise fĂŒr Tiere und tierische Erzeugnisse um 9,8 Prozent stiegen.

Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich im April 2025 sowohl Produkte aus pflanzlicher Erzeugung (+0,4 Prozent) als auch Produkte aus tierischer Erzeugung (+3,5 Prozent). Der PreisrĂŒckgang bei pflanzlichen Produkten um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise fĂŒr Speisekartoffeln zurĂŒckzufĂŒhren. Diese waren im April 2025 um 40,0 Prozent niedriger als im April 2024. Im MĂ€rz 2025 hatte die VorjahresverĂ€nderung bei -38,4 Prozent, im Februar 2025 bei -36,1 Prozent gelegen. GegenĂŒber dem Vormonat MĂ€rz 2025 fielen die Speisekartoffelpreise um 1,1 Prozent. Die Erzeugerpreise fĂŒr Obst waren im April 2025 um 24,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Deutliche Preisanstiege gab es unter anderem bei Erdbeeren mit +35,9 Prozent und bei TafelĂ€pfeln mit +22,8 Prozent. Die Preise fĂŒr GemĂŒse stiegen binnen Jahresfrist um 2,5 Prozent, wobei insbesondere Spargel (+25,7 Prozent) und KohlgemĂŒse (+11,1 Prozent) deutlich teurer waren. Preissenkungen waren hingegen unter anderem bei Blumenkohl und Salat zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 21,4 Prozent beziehungsweise 8,3 Prozent verbilligten. Getreide war im April 2025 im Vergleich zum April 2024 um 8,9 Prozent teurer (MĂ€rz 2025: +17,3 Prozent zum Vorjahresmonat). Beim Wein war im April 2025 eine leichte Preissteigerung zu verzeichnen (+1,0 Prozent). Preise fĂŒr HandelsgewĂ€chse insgesamt lagen im April 2025 um 6,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wobei sich das HandelsgewĂ€chs Raps im April 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,6 Prozent verteuerte. Die Preise fĂŒr Futterpflanzen waren im April 2025 mit einer VerĂ€nderungsrate von -11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rĂŒcklĂ€ufig (MĂ€rz 2025: -12,7 Prozent). Der Preisanstieg fĂŒr Tiere und tierische Erzeugnisse um 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gestiegenen Preise fĂŒr Milch zurĂŒckzufĂŒhren. Der Milchpreis lag im April 2025 um 18,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat (MĂ€rz 2025: +17,9 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz 2024). Auch im Vergleich zum Vormonat MĂ€rz 2025 stiegen die Preise fĂŒr Milch (+0,5 Prozent). Bei Eiern kam es im April 2025 zu einer Preissteigerung gegenĂŒber dem Vorjahresmonat von +5,4 Prozent (MĂ€rz 2025: +3,8 Prozent gegenĂŒber MĂ€rz 2024). Die Preise fĂŒr Tiere waren im April 2025 um 4,3 Prozent höher als im April 2024 (MĂ€rz 2025: -1,8 Prozent zum Vorjahresmonat). Maßgeblich dafĂŒr war der Preisanstieg bei Rindern um 38,1 Prozent. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen um 12,1 Prozent. Die Preise fĂŒr GeflĂŒgel waren im April 2025 um 7,6 Prozent höher als im April 2024. Ausschlaggebend hierfĂŒr waren die Preissteigerungen bei HĂ€hnchen um 7,4 Prozent und bei sonstigem GeflĂŒgel (Enten und Puten) um 7,8 Prozent, so die Statistiker.

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