EU-Staaten fĂŒr mehr Zölle auf russischen DĂŒnger und Nahrung
14.03.2025 - 17:51:41Damit sollen Russlands Exportgewinne geschmÀlert und so die Finanzierung des Angriffskriegs auf die Ukraine erschwert werden, teilten die LÀnder mit.
Damit nehmen die EU-Staaten einen Vorschlag der EU-Kommission aus dem Januar an. "Die von den neuen Zöllen betroffenen Agrarerzeugnisse machen 15 Prozent aller Agrareinfuhren aus Russland aus", teilten die EU-Staaten mit Bezug auf das Jahr 2023 mit.
Verhandlungen stehen bevor
Werde der Vorschlag der EU-Kommission durchgesetzt, bedeute dies, dass alle Agrareinfuhren aus Russland mit Abgaben belegt seien, hieĂ es. Auch auf stickstoffbasierten DĂŒnger sollen Zölle erhoben werden. Dieser mache den Angaben zufolge ein Viertel aller Importe aus Russland in die EU aus.
Damit die Zölle in Kraft treten können, muss auch das Europaparlament zustimmen. Die Abgeordneten mĂŒssen sich nun ebenfalls eine Meinung zu dem Vorhaben bilden und dann einen finalen Kompromiss mit den EU-Staaten aushandeln.
Landwirte fĂŒr eine Verschiebung
Der Lobbyverband Copa-Cogeca, eine Organisation, die sich fĂŒr die Interessen von Landwirten einsetzt, fordert, die Umsetzung um ein Jahr zu schieben. Zudem sollten Einfuhrzölle auf DĂŒngemittel aus anderen Drittstaaten abgeschafft werden.

