EU-PlÀne zu Cybersicherheit: Peking warnt vor Konsequenzen
21.01.2026 - 09:41:50 | dpa.de
China hat die PlĂ€ne der EuropĂ€ischen Union, umstrittene Anbieter von Netzwerktechnik in EU-Staaten verbieten zu können, scharf kritisiert und mit Konsequenzen gedroht. Ohne Beweise Unternehmen davon abzuhalten, am Markt teilzunehmen, verletze die Regeln des fairen Wettbewerbs und sei offensichtlicher Protektionismus, sagte Chinas AuĂenamtssprecher Guo Jiakun in Peking. BrĂŒssel ignoriere, dass chinesische Firmen sichere und qualitativ hochwertige Produkte anböten.
Die Volksrepublik sei ernsthaft besorgt, sagte Guo. China fordere die EU auf, den «falschen Weg des Protektionismus» nicht weiterzugehen. Sonst werde China notwendige MaĂnahmen ergreifen, um die Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen zu schĂŒtzen, warnte er.Â
Empfehlung aus BrĂŒsselÂ
Die EU-Kommission hatte am Vortag einen Gesetzesvorschlag veröffentlicht, der vorsieht, dass sie mit einer entsprechenden Rechtsgrundlage in letzter Instanz untersagen kann, Technik besonders risikobehafteter auslĂ€ndischer Unternehmen zu nutzen. In dem Entwurf der Kommission werden weder Unternehmen noch LĂ€nder genannt.Â
Seit Jahren empfiehlt BrĂŒssel den Mitgliedstaaten, Technik von Huawei und ZTE aus SicherheitsgrĂŒnden nicht in Mobilfunknetzen zu verwenden. Das von der EU-Kommission vorgeschlagene Gesetz wĂŒrde sich damit auf das GeschĂ€ft dieser Firmen auswirken.
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