EU, China

EU-Kommission ermittelt gegen chinesische Windkraftfirma

03.02.2026 - 13:07:58

Die EuropĂ€ische Kommission hat Ermittlungen gegen das chinesische Windkraftunternehmen Goldwind eingeleitet.Es gehe um den Verdacht, dass Goldwind drittstaatliche Subventionen erhalten habe, die den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt verzerren könnten, teilte die BrĂŒsseler Behörde am Dienstag mit.

Goldwind ist in der EU durch Vensys mit Stammsitz in Neunkirchen (Saar) und weitere Tochtergesellschaften vertreten und hauptsÀchlich als Entwickler, Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen tÀtig.

Bereits im April 2024 hatte die Kommission von Amts wegen eine VorprĂŒfung eingeleitet und Auskunftsverlangen an mehrere Unternehmen im Windkraftsektor der EU, darunter Goldwind, gerichtet. Dabei hĂ€tten sich Hinweise auf mögliche Subventionen in Form von ZuschĂŒssen, SteuervergĂŒnstigungen und Vorzugsfinanzierungen ergeben, die die Wettbewerbsposition von Goldwind im Binnenmarkt verbessern könnten, so die EU-Kommission.

Die Verordnung ĂŒber drittstaatliche Subventionen, die seit Juli 2023 gilt, erlaubt der Kommission, solche Verzerrungen zu untersuchen.

@ dts-nachrichtenagentur.de