EU besorgt ĂŒber Folgen von Israels Einsatz im Westjordanland
01.03.2025 - 19:28:50Die seit 40 Tagen andauernde Offensive vor allem in FlĂŒchtlingsvierteln habe zahlreiche Tote, die Vertreibung von rund 40.000 PalĂ€stinensern aus ihren HĂ€usern sowie die Zerstörung essenzieller Infrastruktur zur Folge habt, hieĂ es in einer EU-Stellungnahme.
Die EU rief Israel dazu auf, sich an das internationale Recht zu halten, indem es bei MilitĂ€reinsĂ€tzen den Schutz von Zivilisten gewĂ€hrleiste und die sichere RĂŒckkehr von Vertriebenen in ihre HĂ€user ermögliche. Israel mĂŒsse auĂerdem energisch gegen Siedlergewalt gegen PalĂ€stinenser im Westjordanland und Ost-Jerusalem vorgehen.
Die EU Ă€uĂerte zudem Besorgnis ĂŒber eine wachsende Anzahl von Kontrollpunkten der Armee im Westjordanland, die dort die Bewegungsfreiheit einschrĂ€nkten und die wirtschaftliche und humanitĂ€re Lage verschlechterten.
Mit Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan rufe man alle Seiten dazu auf, "ZurĂŒckhaltung zu zeigen, um friedliche Feiern zu ermöglichen". Die EuropĂ€ische Union sei der Sicherheit Israels verpflichtet und verurteile alle TerroranschlĂ€ge auf Israel oder seine BĂŒrger.
Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Dort leben heute inmitten von drei Millionen PalĂ€stinensern rund 700.000 israelische Siedler. Die PalĂ€stinenser beanspruchen die Gebiete fĂŒr einen eigenen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.

