EZB erwartet weniger Wirtschaftswachstum
12.12.2024 - 14:59:08Die Wirtschaft im Euroraum ist nach EinschĂ€tzung der Notenbank im laufenden Jahr geringer gewachsen als noch vor drei Monaten erwartet. Die EZB geht davon aus, dass fĂŒr das Gesamtjahr 2024 ein Plus von nur noch 0,7 Prozent stehen wird. Im September war die EZB noch von 0,8 Prozent Wirtschaftswachstum ausgegangen, im Juni sogar von 0,9 Prozent.
FĂŒr 2025 erwartet die EZB einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in den 20 Staaten des WĂ€hrungsraums um 1,1 Prozent (September-Prognose 1,3 Prozent), auch die Wachstumsprognose fĂŒr 2026 fĂ€llt mit 1,4 Prozent etwa schwĂ€cher aus.
Die Teuerung im Euroraum wird nach EinschĂ€tzung der Notenbank etwas schneller zurĂŒckgehen als zuletzt erwartet. FĂŒr das laufende Jahr rechnet die EZB mit einer Inflationsrate von 2,4 Prozent, im September hatte die EZB noch 2,5 Prozent vorhergesagt. 2025 wird eine Rate von 2,1 Prozent erwartet. FĂŒr 2026 rechnet die EZB unverĂ€ndert mit einem durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise im Euroraum von 1,9 Prozent.
Wichtigste Aufgabe der EZB ist es, fĂŒr stabile Preise zu sorgen und so die Kaufkraft der Menschen zu erhalten. Erreicht sieht die Zentralbank ihr Ziel mittelfristig bei einer Teuerungsrate von 2,0 Prozent im Euroraum.

