Inflation, Euroraum

Inflation im Euroraum im MĂ€rz auf 2,2 Prozent gesunken

01.04.2025 - 11:13:14

Die jĂ€hrliche Inflation im Euroraum ist im MĂ€rz 2025 etwas zurĂŒckgegangen.

Sie wird auf 2,2 Prozent geschĂ€tzt, nach 2,3 Prozent im Februar, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mit. GegenĂŒber dem Vormonat stiegen die Preise um 0,6 Prozent. Die als "Kerninflation" bezeichnete Teuerung, also der Preisanstieg ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak, lag im MĂ€rz bei 2,4 Prozent und damit niedriger als im Vormonat (2,6 Prozent).

Diese "Kernrate" wird von der EZB ganz besonders in den Blick genommen in Bezug auf ihr Ziel, eine Teuerung von zwei Prozent zu erreichen. Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass der Bereich "Dienstleistungen" im MĂ€rz die höchste jĂ€hrliche Rate aufweist (3,4 Prozent, gegenĂŒber 3,7 Prozent im Februar), gefolgt von "Lebensmitteln, Alkohol und Tabak" (2,9 Prozent, gegenĂŒber 2,7 Prozent im Februar), "IndustriegĂŒtern ohne Energie" (0,6 Prozent, unverĂ€ndert gegenĂŒber Februar) und "Energie" (-0,7 Prozent, gegenĂŒber 0,2 Prozent im Februar). Die höchste Inflationsrate misst Eurostat in Estland, Kroatien und der Slowakei mit je 4,3 Prozent. In Frankreich liegt sie der Statistikbehörde zufolge dagegen nur bei 0,9 Prozent. FĂŒr Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 2,3 Prozent, wobei eine andere Methode verwendet wird als vom Statistischen Bundesamt, welches am Vortag eine Teuerungsrate von 2,2 Prozent gemeldet hatte.

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