LĂ€nder, Geld

LĂ€nder fordern mehr Geld fĂŒr KI-Strategie

12.03.2025 - 16:38:59 | dpa.de

Die kommende Bundesregierung soll nach Ansicht der LĂ€nder-Regierungschefs die nationale Strategie zur kĂŒnstlichen Intelligenz (KI) ĂŒberarbeiten und mehr Geld zur VerfĂŒgung stellen.

Auf einen entsprechenden Beschluss verstÀndigten sich die MinisterprÀsidenten bei einem Treffen in Berlin. Demnach sollen im Fokus der Strategie die Förderung von Wachstum, WettbewerbsfÀhigkeit und technologischer SouverÀnitÀt Deutschlands stehen, "unter anderem durch den Aufbau von KI-Reallaboren in Bund und den LÀndern".

LĂ€nder fordern mehr Geld fĂŒr KI-Standort

ThĂŒringens MinisterprĂ€sident Mario Voigt (CDU) sagte, es mĂŒsse auch dafĂŒr gesorgt werden, "dass das auf einer ethisch vernĂŒnftigen Basis funktioniert". Voigt sprach von einem "wichtigen Zukunftsimpuls" und forderte eine zeitgemĂ€ĂŸe KI-Strategie.

Bremens BĂŒrgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hatte vor der MinisterprĂ€sidentenkonferenz gesagt, es seien in einem anderen Ausmaß Ressourcen und Anstrengungen zur StĂ€rkung des KI-Standortes Deutschland nötig. "Wenn bisher der Bund im Jahr Projekte mit 800 Millionen Euro fördert, dann ist das ganz gut, aber dann brĂ€uchten wir bestimmt eine Verzehnfachung der Anstrengung, wenn wir tatsĂ€chlich an die Weltspitze wieder stoßen wollen."

Warnung vor ĂŒbermĂ€ĂŸiger Regulierung

In ihrem Beschluss fordern die LĂ€nder, die europĂ€ischen Regeln innovationsfreundlicher zu gestalten. "Eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Regulierung von KI-Systemen kann die Entstehung und Nutzung von Innovationen in dieser SchlĂŒsseltechnologie verlangsamen oder sogar ganz verhindern", warnen sie.

Zugleich mĂŒssten aber KI-Modelle fĂŒr kritische Infrastrukturen und sicherheitsrelevante Bereiche den erforderlichen Sicherheitsstandards entsprechen. "Zudem mĂŒssen Mechanismen geschaffen werden, um KI-Modelle regelmĂ€ĂŸig auf Sicherheitsrisiken, Verzerrungen und Manipulationsmöglichkeiten zu ĂŒberprĂŒfen", heißt es in dem Beschluss.

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