DAK, Krankenstand

DAK: Krankenstand der Versicherten 2024 leicht gesunken

27.01.2025 - 14:17:08 | dpa.de

Die krankheitsbedingten ArbeitsausfĂ€lle sind bei den Versicherten der Krankenkasse DAK 2024 etwas zurĂŒckgegangen.

Wie die Kasse mitteilte, waren die BeschÀftigten durchschnittlich 20 Tage krankgeschrieben. Im Jahr davor waren es 21 Tage. Die meisten Fehlzeiten wurden durch Atemwegserkrankungen, Muskel-Skelett-Probleme und psychische Erkrankungen ausgelöst.

Mit einem Krankenstand von 5,6 Prozent lagen die DAK-Versicherten in Sachsen nur leicht ĂŒber dem Bundesdurchschnitt von 5,4 Prozent. In Sachsen-Anhalt lag der Wert bei 6,5 Prozent - der höchste Krankenstand aller BundeslĂ€nder. In ThĂŒringen waren es 6,1 Prozent.

Die DAK weist in ihrer Krankenstands-Analyse darauf hin, dass es von 2021 auf 2022 einen sprunghaften Anstieg der Fehltage gegeben habe. Dieser sei jedoch hauptsĂ€chlich einem neuen elektronischen Meldeverfahren geschuldet gewesen. Arzt-Atteste zur ArbeitsunfĂ€higkeit werden seither direkt elektronisch an die Krankenkassen ĂŒbermittelt. Seit der EinfĂŒhrung dieses Verfahrens seien die jĂ€hrlichen Schwankungen eher gering.

Daten von 54.000 Versicherten ausgewertet

FĂŒr den aktuellen Krankenstands-Report wertete das Berliner IGES Institut nach Angaben der Krankenkasse die Daten von 54.000 erwerbstĂ€tigen DAK-Versicherten in Sachsen aus. Bundesweit hat die Kasse knapp 5,5 Millionen Versicherte.

Auch andere Krankenkassen erheben die KrankenstĂ€nde ihrer Versicherten. FĂŒr 2023 hatte die AOK Plus eine Quote der wegen Krankheit arbeitsunfĂ€higen BeschĂ€ftigten von 6,8 Prozent registriert. Bei der AOK Plus sind in Sachsen und ThĂŒringen knapp 3,5 Millionen Menschen versichert - das sind 57 Prozent aller gesetzlich Versicherten in den beiden Freistaaten. Bei der Barmer lag der Krankenstrand der rund 311.000 Versicherten in Sachsen bei 6,4 Prozent. Die Zahlen fĂŒr 2024 stehen bei diesen Krankenkassen noch aus.

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