KORREKTUR: Drei BundeslÀnder wollen Agrardiesel erst spÀter abschaffen
31.01.2024 - 10:18:38Brandenburg gehört nicht zu den Antragsstellern. Das Ministerium in Schwerin hat seine Angaben korrigiert. Die Ăberschrift und der 1. Absatz wurden entsprechend korrigiert.)
SCHWERIN (dpa-AFX) - Mehrere BundeslĂ€nder fordern einen lĂ€ngeren Zeitraum fĂŒr den Abbau der Steuerentlastungen beim Agrardiesel. Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und das Saarland wollen am Freitag einen entsprechenden EntschlieĂungsantrag in den Bundesrat einbringen, wie das Landwirtschaftsministerium in Schwerin am Dienstag mitteilte.
Die gesetzliche Regelung zum Wegfall der Agrardiesel-Steuervorteile bis zum Jahr 2026 bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrats. Die LÀnderkammer könnte aber noch am Freitag Einspruch einlegen und den Vermittlungsausschuss anrufen.
Wegen der geplanten schrittweisen Abschaffung von Steuerentlastungen beim Agrardiesel gehen bundesweit seit Wochen Landwirte auf die StraĂen. Trotz der Proteste rĂŒckte die Regierungskoalition von diesen PlĂ€nen nicht mehr ab. Auf noch weiter gehende PlĂ€ne hatte sie allerdings zuvor schnell wieder verzichtet. Damit geben sich die Landwirte aber nicht zufrieden.
Die drei SPD-gefĂŒhrten BundeslĂ€ndern fordern verlĂ€ssliche und planbare Rahmenbedingungen fĂŒr einen Transformationsprozess hin zu mehr KlimaneutralitĂ€t. Zudem sprechen sie sich dafĂŒr aus, dass die erneuerbare Antriebsenergie, die von der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft erzeugt und selbst genutzt wird, von Steuern und Abgaben befreit werden sollte.

