Ost-MinisterprĂ€sidenten diskutieren ĂŒber Wasserstoff-Ausbau
22.06.2023 - 16:55:22Ein zentrales Thema soll dabei der Aufbau eines Wasserstoffnetzes gewesen sein. "Die Transformation unserer Volkswirtschaft zu einer CO2-neutralen Volkswirtschaft als viertgröĂte Volkswirtschaft der Welt, die wir heute sind, ist natĂŒrlich gigantisch und sie wird beim Weg weg von Kohle, Gast und Ăl bedeuten, dass wir mehr Strom aus erneuerbaren Quellen dann haben werden und einsetzen werden in vielen industriellen Prozessen", sagte Scholz im Anschluss auf einer Pressekonferenz.
Deutschland werde aber "auch angewiesen sein auf das Gas der Zukunft: Das ist Wasserstoff." Nun trage man dafĂŒr Sorge, "dass die Investitionen in das Wasserstoffnetz jetzt beginnen, damit dieses Kernnetz gebaut wird, der Wasserstoff dadurch flieĂen kann und er dann auch zur VerfĂŒgung steht, wenn in den 30er-Jahren und dann endgĂŒltig in den 40er-Jahren das auch ausgelastete Netze sind, die dann ergĂ€nzt werden um viele Rohre aus dem heutigen Gasnetz", so Scholz. "Das alles zusammen ergibt Zukunft und die findet ganz besonders hier im Osten Deutschlands statt." In Chemnitz soll daher ein Kompetenzzentrum fĂŒr Wasserstoffwirtschaft entstehen. Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU) sagte dazu: "In wenigen Minuten werden wir hier den ersten Spatenstich erleben fĂŒr das Deutsche Kompetenzzentrum Wasserstoffwirtschaft und es ist eine Zukunftsinfrastruktur, die fĂŒr die kommenden Jahrzehnte sehr sehr wichtig ist." Es sei deshalb wichtig, mit dem Bund abzusprechen, wo die Leitungen hingehen. Manuela Schwesig (SPD), MinisterprĂ€sidentin von Mecklenburg-Vorpommern, ergĂ€nzte, viele FlĂ€chen in Ostdeutschland hĂ€tten einen Vorsprung bei den Erneuerbaren und man wolle "natĂŒrlich die Chance nutzen, aus zum Beispiel Windenergie Wasserstoff zu produzieren und dann unsere Wirtschaft, aber auch private Haushalte zu versorgen".
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


