CDU-MinisterprÀsidenten, Bund-LÀnder-Finanzen

CDU-MinisterprÀsidenten: Bund-LÀnder-Finanzen neu ordnen

05.06.2025 - 10:51:15 | dpa.de

Die MinisterprÀsidenten der CDU fordern in einem Brief an Kanzler Friedrich Merz (CDU) eine Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und LÀndern.

Es mĂŒsse das Prinzip gelten: "Wer bestellt, bezahlt", heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Das Ziel ist ein regelgebundener, dauerhafter und ĂŒberprĂŒfbarer Mechanismus, der den finanziellen Ausgleich zugunsten der LĂ€nder schafft, wenn Bundesgesetze zu Mehrausgaben oder Mindereinnahmen der LĂ€nder und Kommunen fĂŒhren."

Zur Kompensation sollten die LĂ€nder einen höheren Anteil an der Umsatzsteuer bekommen, schlagen die CDU-MinisterprĂ€sidenten vor. DafĂŒr solle die Bundesregierung bei GesetzentwĂŒrfen besser als bisher berechnen, welche finanziellen Folgen sich fĂŒr LĂ€nder und Kommunen ergeben - und dann automatisch die Umsatzsteuerverteilung anpassen.

Unterzeichnet wurde der Brief von Michael Kretschmer (Sachsen), Kai Wegner (Berlin), Boris Rhein (Hessen), Hendrik WĂŒst (Nordrhein-Westfalen), Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt), Daniel GĂŒnther (Schleswig-Holstein) und Mario Voigt (ThĂŒringen). Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) gehört demnach nicht dazu.

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