ArbeitskrÀfte, Branchen

Öko-Wandel treibt ArbeitskrĂ€fte in neue Branchen

Veröffentlicht am: 05.06.2025 um 11:49 Uhr | dpa.de

Die ökologische Transformation hin zu einer umwelt- und klimafreundlicheren Wirtschaft hat auf dem Arbeitsmarkt deutliche Spuren hinterlassen.

Die Bundesagentur fĂŒr Arbeit hat ein interaktives Werkzeug entwickelt, um diese VerĂ€nderungen zu messen. So hat etwa die sozialversicherungspflichtige BeschĂ€ftigung im Steinkohlebergbau in den vergangenen Jahren um 57 Prozent auf 1.000 Stellen und im Braunkohlebergbau um 31 Prozent auf 6.200 abgenommen.

DafĂŒr herrscht in anderen Berufen FachkrĂ€ftemangel, etwa bei Klempnern und Fachleuten fĂŒr Heizungs- und Klimatechnik. Dort kommen auf 100 freie Stellen lediglich 146 Arbeitssuchende, wie die Bundesagentur ermittelte. Das ist ein vergleichsweise schlechtes VerhĂ€ltnis. Mit 259 Tagen dauerte es in dieser Branche deutlich lĂ€nger als im Gesamtschnitt (155 Tage), eine Stelle neu zu besetzen.

"Der Klimawandel ist eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen unserer Zeit und verĂ€ndert auch den Arbeitsmarkt grundlegend. Gleichzeitig bietet die ökologische Transformation ein großes Potenzial fĂŒr neue und nachhaltige ArbeitsplĂ€tze", sagte Daniel Terzenbach, Vorstand Regionen bei der Bundesagentur. Damit die ökologische Transformation auf dem Arbeitsmarkt gelingt, seien gezielte Weiterbildungsangebote notwendig.

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